Vertragsverlängerung von Bayern-Star steht unmittelbar bevor

Bei den Kaderplanungen des FC Bayern genießen derzeit die Vertragsverlängerungen von Dayot Upamecano und Serge Gnabry Priorität. Ein Kandidat soll sehr bald unterschreiben.

Nach Informationen von Sky steht beim deutschen Nationalspieler Serge Gnabry ein konkreter Zeitplan fest: Der 30-Jährige soll seinen neuen Kontrakt beim Rekordmeister spätestens in der kommenden Woche unterschreiben. Eine grundsätzliche Einigung zwischen Verein und Spielerseite gibt es schon länger, der formale Abschluss hat sich zuletzt jedoch etwas hingezogen. An der Säbener Straße rechnet man nun fest damit, dass die Verlängerung in den nächsten Tagen final über die Bühne geht.

Zuletzte zeigte sich Sportvorstand Max Eberl zur Bayern-Zukunft des 57-fachen Nationalspielers (25 Tore) schon betont optimistisch. Gegenüber BILD-TV erklärte er auf die Frage, ob die Verlängerung nur noch eine Formalität sei: „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Aber wir sind noch nicht an einem Punkt, an dem ich etwas sagen kann.“

Gnabrys aktueller Vertrag läuft im Sommer aus. In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichte gegeben, wonach nicht alle Bayern-Bosse restlos von einer Verlängerung überzeugt sein sollen. Vor allem die sportliche Konstanz und das bislang sehr hohe Gehalt spielten dabei eine gewichtige Rolle.

Serge Gnabry betreibt Eigenwerbung für Vertragsverlängerung

Diesbezüglich hat der 30-Jährige in der laufenden Spielzeit jedoch schon viele Pluspunkte gesammelt. Hinter dem „Trio Infernale“ Harry Kane, Michael Olise, Luis Díaz ist er der viertbeste FCB-Scorer: Wettbewerbsübergreifend 17 Torbeteiligungen (7 Tore, 10 Assists) sind eine starke Bilanz. Zuletzt erzielte er sowohl in Köln als auch in Leipzig die wichtigen Ausgleichstreffer.

Im Raum steht ein neuer Zweijahresvertrag bis 2028. Dieser soll mit veränderten finanziellen Rahmenbedingungen einhergehen. Gnabry soll bereit sein, Gehaltseinbußen hinzunehmen und künftig stärker leistungsbezogen vergütet zu werden. Genau dieses Modell stellen sich die Bayern-Bosse vor, um die gesamte Gehaltsstruktur bei den Profis zu optimieren.

Zudem können Sportvorstand Eberl und Sportdirektor Christoph Freund Vertragsverlängerungen in dieser Größenordnung eigenständig umsetzen, da sie so nicht der Zustimmung des mächtigen Aufsichtsrats um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bedürfen.

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