Florian Wirtz ist seit längerer Zeit das große Transfer-Ziel des FC Bayern. Eine Entscheidung des 21-Jährigen soll nun die Chancen darauf vergrößern.
Kein Verantwortlicher an der Säbener Straße, allen voran Ehrenpräsident Uli Hoeneß, macht ein Geheimnis daraus, dass man Leverkusen-Superstar Florian Wirtz liebend gerne im FCB-Trikot auflaufen sehen würde. Dabei stand dieser laut kicker-Angaben beim Werksverein vor Weihnachten schon vor einer Vertragsverlängerung, das fertige Angebot soll ihm immer noch vorliegen.
Über die Ausdehnung seines bis 2027 laufenden Kontrakts gibt es immer weniger Meldungen, wohingegen die Gerüchte über einen Wechsel an die Säbener Straße dauerhaft Konjunktur haben. Eine erste in diesem Kontext wichtige Entscheidung scheint Wirtz nun getroffen zu haben. Es geht dabei um die Eingrenzung seiner zukünftigen Optionen. Denn nicht nur Bayer und Bayern kämpfen um die Gunst des Hochtalentierten, auch einige Top-Klubs aus Spanien und England beobachten die Situation um den DFB-Star ganz genau.
Das spanische Portal „fichajes.net“ berichtet nun aber, dass die Premiere League für Wirtz derzeit keine Option sein soll. Demnach habe er Manchester City bereits eine Absage erteilt. Ein Wechsel auf die Insel ist zumindest aktuell kein Thema für Wirtz. Für Bayer und Bayern steigen folglich die Chancen auf einen Verbleib beziehungsweise einen Wechsel.
Laut „SportBild“ soll Wirtz noch im April eine Entscheidung hinsichtlich seiner Zukunft treffen. Dabei könnte auch die Zukunft von Bayer-Chefcoach Xabi Alonso eine beträchtliche Rolle spielen, da beide eine exzellente Beziehung haben sollen. Andrerseits gab es auch schon Berichte, dass Wirtz seine Zukunftsentscheidung unabhängig von seinem Coach treffen würde.
Ein Abgang von Alonso Richtung Madrid, wo der aktuelle Cheftrainer Carlo Ancelotti derzeit auch vor Gericht seine Kalamitäten hat, könnte Wirtz´ Entscheidung für einen Wechsel zum Rekordmeister dennoch beeinflussen.
Möglicherweise ist derzeit auch genau dieses Szenario der Grund für den Münchner „Eiertanz“ bei den Vertragsverhandlungen mit der Vereinsikone Thomas Müller und dem formstarken Leroy Sané. Ein nicht ganz ungefährliches Spiel.
