Das Tauziehen um FCB-Linksverteidiger Alphonso Davies dauert mittlerweile anderthalb Jahre an. Laut spanischen Medien soll seine finale Entscheidung aber schon gefallen sein.
Ende Mai 2023 hatte der damalige Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidžić einen langfristigen unterschriftsreifen Vertrag für Alphonso Davies vorbereitet. Ehe dieser jedoch unterzeichnet werden konnte, wurde der ehemalige FCB-Spieler (1998-2007) entlassen und seitdem befindet sich die Zukunft des 24-jährigen Kanadiers im Schwebezustand. Erschwerend für eine Vertragsverlängerung an der Säbener Straße kam hinzu, dass der Spieler in eine tiefe sportliche Krise geriet und der mächtige FCB-Aufsichtsrat erhebliche Einsparungsmaßnahmen bei den Spielergehältern forderte.
Sein Vertrag beim Rekordmeister läuft im Sommer 2025 aus, zahlreiche Topklubs haben großes Interesse, den Linksverteidiger ablösefrei zu verpflichten. So wird seit langer Zeit permanent darüber spekuliert, für welchen Verein Davies ab der kommenden Saison auflaufen wird.
Auch neues verbessertes FCB-Angebot wohl nicht angenommen
Nachdem es bisher immer geheißen hatte, dass Max Eberl & Co. keine Aufstockung des bisherigen Angebots mehr planen würden, soll dies jüngst jedoch geschehen sein und der Davies-Seite ein „finales Vertragsangebot“ unterbreitet worden sein. Als Grund wurde die große Wertschätzung des neuen Trainer Vincent Kompany genannt, unter dem Phonzie wieder zu alter Leistungsstärke zurückfand.
Wenn man den neuen Berichten aus Spanien Glauben schenkt, scheint aber auch diese Offerte ins Leere zu laufen. So verkündet Ramón Álvarez de Mon, unter anderem tätig für Radio Marca, dass sich Davies bereits für einen Wechsel zu Real Madrid entschieden haben soll. Bestätigt wird diese Meldung vom Sportportal Relevo in Madrid. Demnach habe Davies den Königlichen zugesagt und plane, den Wechsel Anfang 2025 perfekt zu machen.
Doppelter Coup von Real Madrid?
Laut Relevo stehen für Real Madrid zudem die Chancen auf einen ablösefreien Doppelschlag gut. Neben Davies soll angeblich auch Trent Alexander-Arnold vom FC Liverpool den Weg ins Bernabéu finden. Der 26-jährige englische Nationalspieler gilt als Wunschtransfer der Königlichen für die rechte Abwehrseite.
Damit hätte man in Madrid die derzeitigen Probleme auf den Außenverteidiger-Positionen sowohl hochkarätig wie auch verhältnismäßig kostengünstig gelöst. Üppige Handgelder werden in solchen Fällen zwar stets fällig, fallen aber meist geringer als Ablösesummen aus. Diese speziell von Real Madrid gewählte Praktik wird häufig scharf kritisiert, nicht zuletzt von FCB-Sportvorstand Max Eberl.
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