DFB-Kapitän Joshua Kimmich bestätigt bei der DFB-Pressekonferenz, dass er mit dem FC Bayern im Austausch über einen neuen Vertrag steht.
Der gültige Kontrakt des 29-Jährigen beim deutschen Rekordmeister läuft zum Saisonende aus. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße haben klargestellt, dass sie mit Kimmich sehr gerne verlängern möchten. Dabei ist noch offen, zu welchen Konditionen dies erfolgen wird. Wie bei allen anderen Vertragsverlängerungen stehen auch bei ihm im Rahmen der vom Aufsichtsrat angekündigten neuen Einsparungswelle Gehaltskürzungen zur Debatte.
Kimmich auf der DFB-PK zu seiner Vereinszukunft
Zu seiner Zukunft sagte der Mittelfeldmotor des FC Bayern auf der heutigen DFB- Pressekonferenz: „Ich bin mit dem Verein im Austausch. Wir wissen alle, wie meine Situation vor acht bis zehn Wochen noch war. Da hatte man das Gefühl: wann ist der Kimmich endlich weg?! Jetzt sieht es wieder anders aus.“
Kimmich bestätigt damit, dass eine Verlängerung für ihn selbst offenbar noch vor nicht allzu langer Zeit in weiterer Ferne lag. Dies scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Allerdings deutete er heute an, dass auch ein Auslandswechsel für ihn nach wie vor ein Thema ist. Dazu der 95-fache Nationalspieler: „Es ist eine sehr wichtige Entscheidung in meiner Karriere. Das sollte wohl überlegt sein. Natürlich spielt die Vergangenheit da auch eine Rolle. Und die Zukunft!“
Kimmichs Optionen im Ausland ermöglichen ihm zu pokern
Unter anderem sollen sich Real Madrid, der FC Barcelona und einige englische Topklubs mit ihm beschäftigen. Ab dem 1. Januar könnte Kimmich frei mit anderen Vereinen verhandeln. Aufgrund seiner ab Sommer 2025 vertragslosen Situation kann Kimmich dabei pokern. Eine Ablöse für ihn wird nicht fällig. Stattdessen könnte ein höheres Handgeld an ihn gezahlt werden.
Ein bisschen nachtragend scheint Kimmich in der Angelegenheit schon zu sein. Spätestens mit der Verpflichtung von Vincent Kompany vor knapp einem halben Jahr war klar, dass er an der Säbener Straße (wieder) größte Wertschätzung erfahren würde. Dass dies noch vor acht bis zehn Wochen nicht der Fall gewesen sein sollte, ist eine nicht zutreffende subjektive Wahrnehmung des durchaus sensiblen Führungsspielers.
Zudem ist seit längerem ziemlich klar, dass seine absolute Lieblingsoption eine Vertragsverlängerung an der Säbener Straße sein dürfte. Lässt er Max Eberl & Co. jetzt noch ein bisschen zappeln? Vielleicht auch, um die Kürzung seines bislang so stolzen Gehalts noch ein bisschen zu reduzieren. Anders als viele seiner Mitspieler verzichtet Kimmich dabei auf die Unterstützung eines Spielerberaters.
