Gegen Leverkusen: Die nächste Skandal-Spielleitung von Zwayer gegen den FC Bayern

Fanbeitrag Petersgradmesser

Zugegebenermaßen reagiere ich auf ein halbes Dutzend Bundesliga-Schiedsrichter – und mittlerweile mindestens so viele internationale Kollegen – schon bei der Ansetzung vor dem Spiel allergisch. Felix Zwayer gehört spätestens seit seiner skandalösen Spielleitung des DFB-Pokal-Finales 2018 zwischen dem FCB und Eintracht Frankfurt zu dieser Spezies. Dass ich damit bei Weitem nicht alleine dastehe, bewiesen die unzähligen entsetzten bis wütenden Fan-Reaktionen, als bekannt wurde, dass der Berliner Zwayer erneut ein Topspiel des Rekordmeisters, dieses Mal gegen den amtierenden Meister aus Leverkusen, pfeifen wird. Der 43-Jährige bestätigte dann beim Spiel leider alle negativen Vorurteile.

Felix Zwayer muss gesperrt werden! | petersgradmesser (wordpress.com)

Schon während des Spiels löste in der Münchner Allianz Arena ein wütendes Pfeifkonzert das andere gegen die Spielleitung des Berliner ab. Zunächst der Hauptgrund: Die in der Massivität tatsächlich dreisten Leverkusener Versuche, das Spiel von der ersten Spielminute an zu verzögern. Nach ungefähr einer Viertelstunde ging Zwayer – letztendlich wohl nur scheinheilig – gegen diese Unsitte vor und ermahnte den offensichtlichsten Sünder, Leverkusens Torwart und Kapitän Lukas Hradecky. Dieser nahm dies ganz offensichtlich nicht allzu ernst, machte er doch damit quasi bis zum Schlusspfiff ohne Sanktionen weiter.

Extrem unsportlich auch: Immer wenn der FCB-Druck am stärksten war, sank ein Leverkusener Spieler – für jeden ersichtlich einzig aus taktischen Gründen – zu Boden. Zwayer unterbrach jedes einzelne Mal das Spiel, wertvolle Zeit ging verloren, die definitiv nicht nachgespielt wurde und die Spieler des Rekordmeisters mussten ihren unterbrochenen Angriff neu aufbauen. Leverkusen konnte sich einstweilen bequem in die richtige Position bringen. Am dreistesten dabei Granit Xhaka, der sich für diese unfaire Methode – ebenso wie Hradecky – nach dem Spiel auch noch als clever feiern ließ.

Unentschieden beim FC Bayern: Leverkusens Kapitän gesteht „unfaire“ Mittel – FC Bayern Total

Ganz ehrlich: Normalerweise müsste sich Zwayer über eine derartige Brüskierung nach dem Spiel ärgern und Leverkusens Spieler für nachfolgende Partien bei ihm in gewisser Weise eine Abrechnung befürchten. Zwayer war aber eher ein Teil ihrer Dreistigkeiten.

Nach dem Spiel diskutierten wir auf dem Nachhauseweg vom Stadion, ob die Spielleitung ein entscheidender Faktor im Top-Match war. Für mich selbst definitiv, nicht jeder schloss sich meiner Meinung an.

Aber im Stadion ist man zum einen sehr emotional, zum anderen hat man nicht immer den besten Überblick und schon gar keine Zeitlupen und Wiederholungen wie zuhause am TV-Gerät. Jedoch: je mehr mir davon geboten wurde, umso wütender wurde ich auf das SR-Team und den VAR. Meine negative Meinung potenzierte sich sogar.

Nicht gesehen habe ich zum Beispiel den Grund für Harry Kanes Knöchelverletzung: Amine Adli war ihm ganz übel auf den Knöchel getreten, mindestens Dunkelgelb, Zwayer gab keinen Freistoß, keine Karte.

Auffällig im Spiel waren schon in der Arena die permanenten Rudelbildungen der Werkselfspieler – als gäbe es keine neue Regel zum Schutz der Schiedsrichter. Keine einzige wurde von Zwayer sanktioniert. Zwayers Ex-Kollege Manuel Gräfe zeigte sich in diesem Zusammenhang äußerst verwundert, dass der deutsche Nationalspieler Robert Andrich für seine Aktion nach gut einer halben Stunde nicht per Ampelkarte das Feld verlassen musste. Laut Gräfe, der sich auf die neuen DFB-Regeln (die auch international Anwendung finden) berief, alternativlos.

Ähnliches Glück hatte der bereits zuvor wegen Foulspiels verwarnte Florian Wirtz Mitte der zweiten Halbzeit, als er einen hoffnungsvollen FCB-Angriff per taktischem Foul unterband. Dafür gibt es laut Regelwerk ebenfalls Gelb und in Folge die Ampelkarte.

Und als sich der ebenfalls bereits verwarnte spanische Nationalspieler Alex Grimaldo vor dem FCB-Strafraum eine dreiste Schwalbe erlaubte, erkannte Zwayer (erstaunlich!) dies sogar, zeigte es per Geste an – nur ließ er abermals die dafür fällige Verwarnungskarte stecken …

Betrachtet man all diese Szenen – die längst keinen Anspruch auf Vollständigkeit der FCB-Benachteiligungen haben – muss man dem Zwayer-Team abermals eine skandalös einseitige Spielleitung attestieren. Von unparteiisch definitiv keine Spur.

Zwayer dürfte eigentlich nie wieder ein Bayernspiel pfeifen. Aber so etwas schafft beim DFB / bei der DFL nur der BVB. Pikanterweise nach der einzig korrekten Leistung, die Zwayer jemals beim einem Spiel des Rekordmeisters abgeliefert hat. Soll man da lachen oder weinen?

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

7 Kommentare zu „Gegen Leverkusen: Die nächste Skandal-Spielleitung von Zwayer gegen den FC Bayern

  1. Felix Zwayer, der bereits in Manipulationen verwickelt war, hat leider eine weitere extrem fragwürdige Leistung bzw. Nicht-Leistung, einseitige Dienstleistung gebracht …
    Wann reagiert endlich der Verein auf diese permanenten Benachteiligungen?

    1. @ Comeback, Ich gebe Dir und auch dem Autoren von dem Bericht recht. Was für einen Charakter muss man haben um solch eine Leistung abzuliefern ohne rot zu werden. Herr Zwayer sollte sich schämen.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Bayern Total

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen