FCB-Trainer 2024/25: Verrückte Kehrtwende?

Spätestens seit der Absage von Julian Nagelsmann wird diese Version in vielen FCB-Fanforen zum Teil schon heiß diskutiert. Und nun berichtet auch der Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg, dass der Noch-Coach des deutschen Rekordmeisters Thomas Tuchel einen Verbleib in München keineswegs komplett ausschließt. Was für diese verrückte Kehrtwende spricht, was sie extrem erschwert.

Die Bayern tun sich ganz offensichtlich immer noch sehr schwer bei der Trainersuche: Bisher konnten Max Eberl & Co noch keinen Nachfolger für Thomas Tuchel, dessen Abschied zum Ende der Saison im Februar beschlossen wurde, präsentieren. Überlegen es sich die Bayern-Verantwortlichen aus Mangel an überzeigenden Alternativen gar anders und machen doch mit Tuchel weiter?

Laut Sky-Reporter Plettenberg ist ein Verbleib zumindest für Tuchel nicht komplett ausgeschlossen: “Er selbst schließt nichts hundertprozentig aus. Seine Aussage auf der Pressekonferenz: Auch das war kein klares ‘Nein, ich gehe hundertprozentig‘”.

Tuchel wurde zuletzt auf der PK vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin wegen des geglückten CL-Halbfinal-Einzugs nach einem möglichen Verbleib beim FCB gefragt, worauf er nur antwortete: “Ich habe eine Vereinbarung mit dem Verein und die steht.”

Laut Plettenberg müssten die Münchner Verantwortlichen allerdings viel Überzeugungsarbeit bei Tuchel leisten, sollten sie ihn doch noch von einem Verbleib überzeugen wollen: “Die Bayern müssten einiges tun, um Tuchel nochmal davon zu überzeugen, doch zu bleiben”. Andere Medien sprachen in diesem Zusammenhang von einem „Gesichtsverlust“ von FCB-CEO Jan-Christian Dreesen, welcher der Initiator der Februar-Entscheidung gewesen war. Die Welt ist eben auch voller Eitelkeiten, keineswegs nur an der Säbener Straße.

Plettenberg berichtet auch über die Beziehung von Bayern-Sportvorstand Max Eberl sowie Sportdirektor Christoph Freund zu Tuchel: “Fakt ist: Eberl und Freund haben ein richtig, richtig gutes Verhältnis zum Trainer Thomas Tuchel, der jetzt mit den Bayern furios im Halbfinale der Champions League steht.

Bei einem möglichen Triumph in der Königsklasse wären die Bayern in der pikanten Situation, dass sie sich dann vom Trainer trennen würden, der den ersehnten Henkelpott nach München brachte.

Aber auch dieses Szenario würde bei einigen in der FCB-Führungsetage nicht zu einem Umdenken führen, so Plettenberg: “Es gibt eben auch viele Bosse, die sagen: ‘Nein, diese Trennung von Tuchel ist unumstößlich.’”

Und dann sind wieder bei Didi Hamann, dem blinden Huhn, welches hier sein Korn gefunden hat:


Update 3. Mai 2024

Auf der Spieltags-PK wurde Thomas Tuchel heute nach der Rangnick-Absage natürlich wieder darauf angesprochen, ob sein Abschied an der Säbener Straße zum Saisonfinale definitiv fixiert ist. Wie schon in den Pressekonferenzen zuvor schlängelt sich der 50-Jährige jeweils aus der konkreten Beantwortung der Frage heraus …

Es bleibt so lange Zeit für Spekulationen, bis tatsächlich der neue (alte?) FCB-Coach für 2024/25 fest steht … Ein kategorisches Nein sieht allerdings definitiv anders aus als Tuchels Antworten auf die stets wiederkehrende Frage.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

2 Kommentare zu „FCB-Trainer 2024/25: Verrückte Kehrtwende?

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