Ursprünglicher Beitrag vom 12. April 2024:
(unten anhängend das heutige Update)
Max Eberl hat zuletzt kundgetan, dass es beim FC Bayern nicht möglich ist, im Alleingang den zukünftigen Cheftrainer auszusuchen. Laut Didi Hamann sollte allerdings genau das geschehen.
Am Rande des Champions-League-Viertelfinal-Hinspiels beim FC Arsenal (2:2) äußerte sich Max Eberl zur aktuellen Trainersuche des Rekordmeisters. Der FCB-Sportvorstand verwies einerseits darauf, wie viel Zeit die Entscheidung in Anspruch nehme, andererseits betonte er, keinen Alleingang anzustreben: „Wir holen für FC Bayern den Trainer und der FC Bayern entscheidet.“
Beim deutschen Rekordmeister segnet bekannterweise der mächtige Aufsichtsrat die Pläne des Vorstands ab. Da Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge diesem Gremium angehören, hat das frühere Führungs-Duo somit noch immer ein beträchtliches Mitspracherecht. Gegenüber der BILD äußerte nun Hamann seine Empfehlung, Eberl und Sportdirektor Christoph Freund in der Trainerfrage mehr Entscheidungsmacht zuzuweisen: „Wer muss am Ende seinen Kopf dafür hinhalten? Max Eberl. Deswegen sollte er jetzt eine Entscheidung – in Absprache mit Christoph Freund – treffen.“
Selbstverständlich „wollen bei Bayern viele mitsprechen„, so Hamann, „natürlich geht es darum, die Meinung von Uli und Kalle einzubeziehen„. Ob innerhalb dieser Strukturen auch die richtige Entscheidung getroffen wird, erscheine für ihn fraglich: „An dem Sprichwort mit den zu vielen Köchen, die den Brei verderben, ist schon etwas dran.“
Auch wenn es sehr selten vorkommt: In diesem Fall kann man dem Didi nur absolut recht geben!
Update vom 19. April 2024:
Und Didi Hamann hatte tatsächlich recht, wenn man die heutigen Ereignisse betrachtet:

4 Kommentare zu „Hamanns Tipp für die FCB-Trainersuche: Überraschung, er hat recht!“