Beitrag von Petersgradmesser
Nach den Absagen von Xabi Alonso und Julian Nagelsmann sowieso zahlreichen anderen medial konstruierten Trainer-Absagen soll der FC Bayern – Sportvorstand Max Eberl hätte das Thema gerne bis Ende dieses Monats beendet – wieder einmal kurz vor einem Abschluss stehen, was den Cheftrainer-Posten an der Säbener Straße nach der laufenden Saison betrifft. Und es ist nicht derjenige, der etwas überraschend nirgendwo nur einmal ernsthaft diskutiert wurde.
Laut übereinstimmenden Medienberichten müsste der derzeitige österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick nur noch seine Unterschrift unter einen bereits ausformulierten Vertrag des deutschen Rekordmeisters setzen, während selbst eine „verrückte Kehrtwende“ mit Thomas Tuchel nicht mehr völlig ausgeschlossen wird und sich der ewige Felix „Quälix“ Magath wieder einmal selbst ins Spiel bringt.
Während Lothar Matthäus gestern mit dem Argentinier Martin Demichelis noch einen Ex-Bayern-Spieler, der aus seiner Sicht das sog. Bayern-Gen perfekt verkörpert, in die Lostrommel geworfen hat, bin ich selbst überrascht, dass der Name Mark van Bommel in keinem Beitrag nur einmal wirklich ernsthaft erwähnt wurde. Maximal in einer Liste unter ferner liefen …
Während seiner Spielerzeit beim FC Bayern vom Sommer 2006 bis Januar 2011 präsentierte er als FCB-Kapitän perfekt das Miasanmia oder was der Lothar mit Bayern-Gen bezeichnet. Und auch als Trainer kann der 47-Jährige mittlerweile auf Erfolge verweisen: Nach einem eher unglücklichen Intermezzo beim VfL Wolfsburg übernahm er im Sommer 2022 Royal Antwerpen und führte den krassen Außenseiter sofort zur belgischen Meisterschaft und in die Champions League. In der laufenden Saison läuft es nicht ganz so perfekt bei Mark & Royal.
Gestern wurde dem ehemaligen Kapitän des FC Bayern, der sich in Madrid als Bayern- und Ex-Barcelona-Kicker schon einmal durchaus mit einem ganzen Stadion angelegt hatte, auf allen offiziellen Social Media des FCB zu seinem 47. Geburtstag gratuliert. Zu viel sollte man da allerdings nicht hinein interpretieren … oder doch? 😉
