Mit seiner jüngsten unsachlichen inhaltlich größtenteils falschen Kritik an FCB-Coach Thomas Tuchel ist Sky-Mitarbeiter Didi Hamann dieses Mal ganz offensichtlich einen Schritt zu weit gegangen. Bekommt er für gewöhnlich für seine zweifelhaften Äußerungen einen Shitstorm von den Fußballfans, speziell von jenen des FC Bayern, meldet sich nun der Profifußball selbst.
Der FC Bayern selbst ging gestern deswegen einen für den Klub außergewöhnlichen Schritt. Unter der Überschrift „Werden solche unsachlichen Aussagen nicht mehr akzeptieren“ wurde auf der Vereinshomepage eine gemeinsame Stellungnahme von CEO Jan-Christian Dreesen und Sportdirektor Christoph Freund veröffentlicht:
„Unser Cheftrainer Thomas Tuchel wurde am Sonntag im Rahmen eines Fanclubbesuches von den Anhängern über seine Trainerkarriere und seine bisherigen Erfahrungen im Ausland bei Paris St. Germain und dem FC Chelsea befragt und gab darüber im Gespräch natürlich Auskunft. Ebenso beantwortete er allgemeine Fragen der Fans zu Spanien als Fußballland. Er sprach niemals über Xavi Hernández und dessen Nachfolge, wie danach fälschlich behauptet wurde. Wir werden solche unsachlichen, gegen unseren Trainer gerichteten Aussagen, die immer aus derselben Ecke kommen, nicht mehr akzeptieren.“
Der direkte Adressat war unmissverständlich Didi Hamann und es klingt wie eine letzte Warnung.
Der ehemalige Technische Direktor des FCB Michael Reschke meldete sich dazu bei ran ebenfalls zu Wort und stellte sich eindeutig auf die Seite von Tuchel: “Die Reaktion von Didi Hamann ist sehr populistisch, manchmal haut er Dinge raus, die dafür sorgen sollen, dass darüber gesprochen wird, dass ein bisschen Würze ins Spiel kommt…Thomas Tuchel ist für den FC Bayern ganz sicher kein Missverständnis.”
Auch Hamanns ehemaliger FCB-Teamkollege Mario Basler, der sich ansonsten mit Kritik am Rekordmeister wahrlich nicht zurückhält, widerspricht dem Sky-Mitarbeiter in seinem Podcast Basler ballert vehement. Laut dem einstigen Mittelfeldspieler sei eine Trainerdiskussion wenig zielführend, da der FC Bayern in der Bundesliga noch immer auf Kurs sei: „Sie spielen nicht den schönsten Fußball, sie spielen nicht den besten Fußball, aber wir brauchen nur auf die Tabelle zu gucken. Es sind nur noch zwei Punkte hinter Leverkusen.“ Tuchel ist laut Basler „ein hervorragender Trainer, der hervorragend zu Bayern München passt„.
Hamann sollte aufpassen, dass die Stimmung gegen ihn selbst nicht eskaliert. Reschkes Ausführungen verraten sehr passend seine Aufgabe bei Sky: Er soll eine Reizfigur darstellen. Wenn diese Rolle aber dazu führt, dass man zur Witzfigur aber auch Hassfigur mutiert, ist das weder für den sog. Experten noch den Sender auf Dauer gut.

Wenn dieser Haman weiter so macht..Ich habe sky gekündigt und werde mir Bayern tv holen.Dazu DAZN und dann gibt es noch die gute alte Sportschau.Für alle die diesem Labersack nicht zuhören können und die,die weiter sky benutzen wollen,he Leute 15:30 einschalten und ihr habt den neunmalklugen Hamann vom Bildschirm