Nach sieben verschiedenen Rechtsverteidigern in einem Jahr: Endlich Konstanz mit Boey?

Mit dem 23-jährigen Sacha Boey von Galatasaray Istanbul hat der FC Bayern einen neuen Rechtsverteidiger verpflichtet. Der Verein erhofft sich, dass der Franzose nach der anhaltenden Unbeständigkeit auf dieser Position für die notwendige Stabilität im Spiel des Rekordmeisters sorgt.

Seit den Zeiten von Philipp Lahm, der seine Karriere 2017 beendete, gibt es beim FCB auf der Rechtsverteidigerposition keine Konstanz mehr. Nach seinem Karriereende schien zunächst Joshua Kimmich nahtlos in seine Fußstapfen treten zu können. Dieser wechselte jedoch schon bald ins zentrale Mittelfeld. Benjamin Pavard, der 2019 bei seiner Verpflichtung als langfristige Lösung gedacht war, gab immer die Innenverteidigung als seine Wunschposition an und verließ letztendlich im Sommer 2023 den Verein.

Mit Sacha Boey soll nun endlich wieder Ruhe auf der rechten Verteidigerposition einkehren. Der junge Franzose soll mit seinen vielversprechende Qualitäten den erhofften frischen Wind nach München bringen. Seine dynamische Spielweise und die Fähigkeit, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Akzente zu setzen, machen ihn zum idealen Kandidaten für die Bayern.

In den vergangenen zwölf Monaten wurden beim FC Bayern insgesamt sieben verschiedene Spieler auf dieser Position eingesetzt: Noussair Mazraoui, der eigentliche Stammspieler, Konrad Laimer, João Cancelo, Josip Stanisic, Bouna Sarr, Joshua Kimmich und zuletzt in Augsburg Raphaël Guerreiro.

Wie der kicker schreibt, erhoffen sich die Bayern-Verantwortlichen nun, dass mit Boey die lang ersehnte Konstanz auf der rechten Seite zurückkehren wird. Wie wichtig dies dem Rekordmeister ist, beweist die neue Wintertransfer-Rekordsumme des FCB in Höhe von kolportierten 30 Millionen Euro. Außer Mazraoui hat da wohl niemand etwas dagegen.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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