Nach Werder-Pleite: Laimer platzt der Kragen und verteidigt Tuchel!

Konrad Laimer ist beim FC Bayern nicht unbedingt als Lautsprecher bekannt. Doch nach der bitteren 0:1-Pleite zuhause gegen Werder Bremen platzt dem Österreicher wegen der pomadigen Vorstellung der gesamten Mannschaft der Kragen.

Gegenüber der BILD schimpft der 26-Jährige: “Wir müssen auch 90 Minuten da sein, wenn angepfiffen wird und nicht so Larifari spielen und denken: ‘Das gewinnen wir eh, weil wir individuell besser sind’. So geht es nicht im Fußball heutzutage. Das haben wir heute hart bewiesen bekommen. So verlierst du Spiele, die wir nicht verlieren wollen und das müssen wir ändern. Am Ende steht da immer die Frage nach der Konstanz: Du musst das einfach alle drei Tage auf den Platz bringen und nicht nur, wenn es passt.

Insbesondere kritisiert der österreichische Nationalspieler dabei die Inkonstanz in den Leistungen des Teams: “Wir hatten einige Spiele dabei, in denen wir nicht auf unserem Maximum waren. Jedes Spiel geht das natürlich nicht, aber heute war das viel zu wenig. Denn eigentlich hattest du gar keinen Grund, keine Energie zu haben.”

Und dann nimmt Laimer den nach der Pleite – vor allem von vielen eigenen Fans – scharf kritisierten Thomas Tuchel aus der Schusslinie: “Wir hatten mehr als eine Woche Zeit und das Trainingslager in Portugal, um an dem zu arbeiten, was wir wollen. Das machen wir auch gut, das sieht gut aus und dann sieht man am Sonntag davon so gut wie gar nichts. Das geht nicht, so gewinnst du kein Bundesliga-Spiel.”

Der 32-fache Internationale will künftig mehr Taten statt vieler Worte: “In der Halbzeit wird gesagt: ‘Da muss mehr kommen’. Vor dem Spiel wird gesagt: ‘Heute ist es wichtig’. Aber am Ende zählen die Taten. Es bringt nichts, wenn wir nur rumreden. Es muss ein Rhythmus in unser Spiel kommen, dass wir wissen, es geht immer nur mit hundert Prozent und wenn wir das auf den Platz bringen, dann gewinnen wir auch jedes Spiel.

Bravo Konrad für die offenen und ehrlichen Worte. Abgekürzt: Die Einstellung der Spieler hat vorne und hinten nicht gestimmt. Der Trainer ist in so einem Fall dann immer ziemlich machtlos und das ärmste Schwein!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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