Unverbesserlich: Hamann kritisiert den FCB und blamiert sich abermals

Auch nachdem er in den letzten Wochen wiederholt von FCB-Trainer Thomas Tuchel verbal abgewatscht worden ist, kann es sich Ex-FCB-Spieler Didi Hamann nicht verkneifen, erneut gegen seinen Ex-Klub zu schießen – und man ahnt es schon fast: Auch dieses Mal erleidet er Schiffbruch, wenn es um die Fakten geht. Der 50-Jährige aktuell in der tz: „Gravenberch macht es überragend bisher. Fast nicht zu glauben, dass er bei Bayern unter zwei Trainern kaum eingesetzt wurde„.

Beim Niederländer, der mittlerweile beim FC Liverpool unter Vertrag steht, sieht man laut Hamann nun, „was er draufhat: Gravenberch hat eine gute körperliche Präsenz, einen ordentlichen Abschluss und auch ein gewisses Tempo. Wenn man ihn bei Liverpool sieht, fragt man sich wirklich, warum er bei Bayern keine Rolle gespielt hat„.

Generell bescheinigt Hamann Gravenberch einen „guten Charakter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich in München hängen hat lassen. Und jetzt ist er fester Bestandteil in einer Klasse-Mannschaft bei Liverpool„.

Auffallend: Als Gravenberch noch Spieler des deutschen Rekordmeisters war, kamen von Hamann nie lobende Worte über ihn. Auch sind die Einsatzminuten des 21-Jährigen bei Klopps Liverpool nur marginal höher als in München: Nach 13 Premier League Spieltagen kommt Ryan bei acht Spieleinsätze auf 307 Spielminuten. Beim heutigen Spitzenspiel bei ManCity wurde er erst nach 54 Minuten eingewechselt und eine Rückkehr in die niederländische Nationalmannschaft gelang ihm bislang auch nicht als LFC-Spieler.

Zum Vergleich: In der gesamten letzten Saison kam er beim FC Bayern auf 32 Pflichtspiele und 915 Spielminuten (BL 24 Spiele / 559 Minuten; CL 6 / 250; Pokal 2 / 106). Es ist natürlich eine gewisse Steigerung bei den Einsatzminuten des 21-jährigen Niederländers festzustellen, aber gewiss kein Quantensprung. Außerdem ist beim FCB die Klasse der Spieler speziell auf seiner Lieblingspositionen definitiv größer als in Liverpool.

Es ist erstaunlich, dass Hamann, der als aktiver Spieler für beide Vereine tätig gewesen ist, immer wieder einen Grund finden will, um dem deutschen Rekordmeister ans Bein zu pinkeln. Meist tut er das auf unprofessionelle Weise, auch in diesem Fall wäre ein Blick in die Statistiken und auf die Aussagen der FCB-Verantwortlichen hilfreich gewesen, um sich nicht erneut wieder zu blamieren.

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Titelbild: Gravenberch – 2022 gekommen, um bis (mindestens) 2027 zu bleiben. Leider, aber auch verständlicherweise wurde es nur ein Jahr.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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