… oder zumindest beeinflussend?
Es steht mittlerweile fest, dass der FC Bayern in der Wintertransferperiode den zu dünnen Kader aufrüsten wird. Als triftiges Argument dient nicht nur, dass es bereits im bisherigen Saisonverlauf immer wieder in der Münchner Defensive zu erheblichen Engpässen gekommen ist, vor allem mit Blick auf die Anfang des nächsten Jahres stattfindenden Afrikameisterschaft (13. Januar bis 11. Februar 2024) und Asienmeisterschaft (12.Januar bis 10. Februar 2024) muss nach- bzw. aufgerüstet werden.
Diese Saisonphase bringt aber nicht nur für den FC Bayern, sondern auch für die Konkurrenz um die Deutsche Meisterschaft Herausforderungen mit sich, da wichtige Spieler fehlen werden. Der Rekordmeister ist sogar nicht einmal am stärksten betroffen. Er muss in dieser Phase auf drei bis vier seiner Spieler verzichten. Kim Minjae aus Südkorea, Noussair Mazraoui aus Marokko und Eric Maxim Choupo-Moting aus Kamerun sind für ihre Nationalmannschaften fest eingeplant. Eventuell wird zusätzlich auch Bouna Sarr für den afrikanischen Titelverteidiger Senegal nominiert.
Noch stärker betroffen ist allerdings der aktuelle Tabellenführer Bayer Leverkusen. Mit fünf Spielern – Boniface und Tella aus Nigeria, Kossounou von der Elfenbeinküste, Tapsoba aus Burkina Faso und Adli aus Marokko – könnte Alonsos Truppe einen bedeutenden Teil ihres Kaders einbüßen.
Der VfB Stuttgart könnte vier Spieler abstellen müssen, RB Leipzig und Borussia Dortmund sind mit zwei Spielern wesentlich weniger geschwächt.
Titelbild: Dauerspieler Minjae wird der FCB im Januar/Februar nächsten Jahres sicherlich am meisten vermissen. Zumal Südkorea neben Japan Topfavorit auf den kontinentalen Titel von Asien ist.
