Speziell während der WM 2026 gab es zahlreiche Gerüchte über einen Wechsel von FCB-Superstar Michael Olise zu Real Madrid. Max Eberl äußert sich nun erstmals öffentlich zu der Causa.
Während Michael Olise beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada mit Frankreich versuchte, Weltmeister zu werden, überschlugen sich in Spanien und Deutschland die Spekulationen über seinen angeblichen Wechselwunsch zu Real Madrid. Zahlreiche Anhänger des FC Bayern zeigten sich zunächst darüber beunruhigt, dann aufgrund der Art der Berichterstattung vermehrt genervt. Beim Rekordmeister selbst sorgten die Meldungen dagegen nie für Aufregung, auch weil Sportvorstand Max Eberl die ganze Zeit regelmäßig mit seinem Spieler in Kontakt stand.
„Immer wieder“ habe er sich während des WM-Turniers mit Europas Topvorlagengeber ausgetauscht, berichtete Eberl nun bei der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown am Tegernsee. Dabei erzählte der 52-Jährige auch von einer speziellen Nachricht von Olise: „Er hat mir ein nettes Foto geschickt mit Manu Koné, den ich damals nach Gladbach geholt habe, wo sie beide Arm in Arm in der Kabine standen.“ Ein freundschaftlicher Gruß eines aktuellen und eines ehemaligen Spielers an einen Klub-Boss.
Olise lehnt Nummernwechsel beim FC Bayern ab
Neben dem ebenso lockeren wie regelmäßigen Austausch kam auch ein anderes Thema zur Sprache: Nach der Rückkehr von Leihspieler Nicolas Jackson zum FC Chelseas war die Rückennummer 11 beim FC Bayern frei geworden. Eberl bot diese Olise an, weil er diese Nummer auch in der französischen Nationalmannschaft trägt.
„Wir haben ihn gefragt, ob er die Nummer 11 haben möchte, wie bei der WM. Da sagte er: Ne, er würde gerne die 17 weiter behalten.“ Die freigewordene Nummer 11 erhielt nun Sommer-Neuzugang Nathaniel Brown, der am Mittwoch offiziell vorgestellt wurde.
Auf die anhaltenden Spekulationen der vergangenen Wochen um einen Olise-Wechsel zu Real Madrid reagierte Eberl deutlich: „Man hat es verstanden, weil die WM da war und Bayern München und Real Madrid sind mit die größten Vereine auf der Welt. Das macht Klicks“, so die simple Erklärung des FCB-Sportvorstands.
Für die nicht enden wollenden permanenten Spekulationen zeigt Eberl dann aber doch wenig Verständnis: „Irgendwann wurde es dann mühsam, als dieses Ding immer weiter und weiter getrieben wurde. Obwohl sowohl Real Madrid als auch wir uns positioniert haben, dass da überhaupt nichts dran ist. Ich bin jetzt froh, dass das Thema hoffentlich fast weg ist.“ Man kann aus der Sicht des FC Bayern und des 24-jährigen Franzosen nur hoffen, dass der Bayern-Boss mit seinem „Fast“ keinen großen Spalt für künftige Gerüchte aufgelassen hat.
