Luka Vušković wird den Hamburger SV im Sommer verlassen. Wohin geht der hochtalentierte kroatische Innenverteidiger, der bei Tottenham Hotspur unter Vertrag steht?
Der 19-jährige Luka Vušković hat beim Hamburger SV eine herausragende Bundesliga-Saison gespielt, wird die Hanseaten jedoch im Sommer wieder verlassen. Der kroatische Nationalspieler bestätigte dies nach dem Heimsieg gegen den Europa-League-Finalisten Freiburg. Allerdings könnte er der Bundesliga erhalten bleiben.
Beim 3:2-Sieg über die Breisgauer traf der Innenverteidiger bereits zum sechsten Mal in seinem 27. Ligaspiel und demonstrierte erneut seine große Klasse. Nach der Partie sprach der Shootingstar über seine Zukunft: „Für mich war es ein sehr spezielles Spiel. Es war zu 99,9 Prozent wohl mein vorerst letztes Heimspiel für den HSV.“ Damit bestätigte er die jüngsten Meldungen Berichte: Der HSV ist in seinem Wunsch, den 19-Jährigen längerfristig zu halten, quasi chancenlos.
Der Abwehrspieler steht bei Tottenham Hotspur bis 2030 unter Vertrag und wurde von den Hanseaten lediglich für diese Spielzeit ausgeliehen. Laut transfermarkt.de liegt sein derzeitiger Marktwert bei 60 Millionen Euro. Sowohl sportlich als auch finanziell erscheint ein Verbleib in Hamburg ausgeschlossen.
Rückkehr zu Tottenham Hotspur ungewiss, schlägt Bayern zu?
Keineswegs sicher ist auch, dass Vušković ab der nächsten Spielzeit im Trikot der Hotspurs auflaufen wird. Der dreifache Nationalspieler möchte zukünftig bei einem Champions-League-Verein spielen. Dagegen hätten ihn die Londoner in der laufenden Saison bestens gebrauchen können und werden wohl bis zum Saisonschluss um den Abstieg aus der Premier League kämpfen.
Die Situation des Hochtalentierten beobachten nun einige Topvereine: Neben dem FC Barcelona und Borussia Dortmund wird auch der FC Bayern genannt. Von den drei genannten Vereinen sollte der deutsche Rekordmeister dabei aus finanzieller Sicht die besten Karten haben. An der Säbener Straße beschäftigt man sich bereits seit 2023 mit dem jungen Kroaten, als er noch bei seinem Ausbildungsverein Hajduk Split gespielt hatte. Ein Transfer scheiterte jedoch an den hohen Ablöseforderungen.
Diese sind nun noch einmal in einer anderen Dimension, der Spieler konnte seine Klasse allerdings auch auf einem höheren Level zeigen. Beim Rekordmeister gelten Dayot Upamecano und Jonathan Tah als gesetzt. Ihre Stellvertreter Minjae Kim und Hiroki Ito werden jedoch als Verkaufskandidaten gehandelt. Tut sich in dieser Hinsicht etwas beim FCB, könnte dies auch an der Personalie Vušković liegen.
Vertreten wird der kroatische Nationalspieler von einem an der Säbener Straße bestens Bekannten: Dem israelischen Spielerberater Pini Zahavi. Hatte ihn Uli Hoeneß einst bei den Abgängen von David Alaba und Robert Lewandowski als „Piranha“ bezeichnet, erklärte FCB-Sportvorstand Max Eberl zuletzt, dass zu dem 83-Jährigen ein gutes Verhältnis pflege.
