Die Spekulationen um die Zukunft von Harry Kane nehmen derzeit wieder zu. FCB-Sportboss Max Eberl widerspricht jedoch Meldungen, dass es bereits Vertragsverhandlungen geben würde.
Aktuell kursieren Gerüchte über ein gesteigertes Interesse aus der saudischen Petrodollar-Liga am FCB-Toptorjäger Harrry Kane. Der 32-jährige Engländer soll selbst auch nicht abgeneigt sein und seine Sommer-Ausstiegsklausel über 65 Millionen Euro soll auch nicht Ende Januar ausgelaufen sein, sondern tatsächlich für einen Transfer nach Saudi-Arabien sogar noch einen Monat länger Gültigkeit besitzen.
Auf der Pressekonferenz vor dem Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig wurde deswegen Sportvorstand Max Eberl auf den Stand der Vertragsverhandlungen des FC Bayern mit Harry Kane – quasi als Münchner Gegenmaßnahme – angesprochen. Der 52-Jährige dementierte umgehend konkrete Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Kane. Er habe nie gesagt, „dass wir verhandeln. Verhandlungen haben noch nicht angefangen. Wir reden, das heißt nicht, dass die Verhandlungen gestartet sind. Wir sind mit Harry im intensiven Austausch, die weiteren Schritte werden dann folgen.“
Regelmäßige Gespräche mit Kane, aber keine Verhandlungen
Gespräche mit einem Führungsspieler wie Harry Kane erfolgen laut Eberl regelmäßig, die Themen seien unterschiedlich: „… über Momente, über Spiele, über Situationen, über die Wichtigkeit einer Saisonphase. Das ist normal, aber die Verhandlungen sind noch nicht gestartet“, betont Eberl.
Der Vertrag des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft läuft beim Rekordmeister noch bis Sommer 2027. Zum angeblich aktuelle Interessen an aus der Premier League und vor allem meint Eberl auf der PK: „Über das, was jetzt um uns herum wieder spekuliert wird, dass jemand irgendetwas vorbereitet, kann ich nichts sagen. Ich kann nur sagen, dass wir mit Harry im intensiven Austausch sind, was ihn betrifft, was unseren Erfolg betrifft – und die anderen Schritte werden danach kommen.“
Kane, der in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend bereits überragende 38 Tore in 33 Spielen für die Bayern erzielt hat, hatte zuletzt immer wieder betont, wie sehr es ihm in München und bei den Bayern gefalle. So sei er auch offen dafür, „länger zu bleiben“. Die permanenten Abschieds-Spekulationen wischt der Superstar rgelmäßig vom Tisch.
Ganz kurz vor der Vertragsverlängerung an der Säbener Straße steht dagegen Dayot Upamecano. „Wir kommen immer weiter“, so Eberl auf der PK. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der neue Kontrakt mit dem französischen Vizeweltmeister bis 2030 bereits ausgehandelt ist. Dies hatte so schon CEO Jan-Christian Dreesen am Sonntag bei der Bundesliga-Partie gegen die TSG Hoffenheim bestätigt: „Es hakt an nichts.“

Ich mache mir keine Sorgen, dass Harry nicht noch mindestens bis 2028 oder 2029 bleibt…