Nach Real-Statement: Karl-Verlängerung bei Bayern verzögert sich

Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Lennart Karl laufen langsamer als ursprünglich gedacht. Die XXL-Verlängerung liegt noch auf Eis.

Der 17-jährige Lennart Karl ist das derzeitige Supertalent des FC Bayern und hat sich mit seinen starken Leistungen in dieser Saison nicht nur in den den Kader von Vincent Kompany gespielt, sondern er begann zuletzt sogar regelmäßig in der Startelf. Viele Experten fordern bereits seine Nominierung für den deutschen WM-Kader. Ein Statement über seinen „Traumverein“ Real Madrid bei einem Fanclub-Termin Anfang Januar versetzte die Fangemeinde des Rekordmeisters jedoch kurzzeitig in Aufruhr.

Der Verein blieb dagegen betont gelassen und es wurde berichtet, dass der U-21-Nationalspieler sowieso zeitnah langfristig an der Säbener Straße verlängern würde. Inzwischen ist die Aufregung über Karls „Pro Madrid“-Statement abgeebbt, aber auch der Zeitpunkt der Vertragsgespräche zögert sich ganz offensichtlich hinaus. „Bis zum 22. Februar wird es wohl nicht klappen“ betont Christian Falk in seinem BILD-Podcast Bayern Insider mit Blick auf den ursprünglich erwarteten Termin rund um Karls 18. Geburtstag.

Dies ist aber keineswegs ein Grund zur Beunruhigung. Denn der Fokus der Bayern-Bosse liegt derzeit auf den Vertragsverlägerungen von Dayot Upamecano und Serge Gnabry und in Karls aktuellem Vertrag ist eine automatische Kontraktausdehnung verankert. „Er wird sich auf jeden Fall verlängern, allerdings nur um ein Jahr, bis 2029“, so Falk. Diese Klausel nimmt den Zeitdruck aus den Gesprächen – ersetzt jedoch nicht den angestrebten langfristigen Deal.

Plan weiterhin Vertragsverlängerung zu verbesserten Konditionen

Weiterhin gilt, dass sowohl der FC Bayern als auch die Spielerseite an einem neuen Vertrag mit deutlich verbesserten Konditionen arbeiten. Der BILD-Reporter: „Bayern und die Seite von Lennart Karl arbeiten an einem neuen Vertrag und wollen den natürlich noch ein bisschen länger machen“. Ziel sei es, Leistung und Perspektive des Youngsters auf angemessene Weise zu honorieren. Dabei winkt dem Shootingstar wohl ein Jahresgehalt von bis zu acht Millionen Euro. Nach seiner bevorstehenden „Mini-Verlängerung“ im Februar soll der Ex-Campus-Spieler „nur“ zwei Millionen Euro kassieren.

Auch Falks BILD-Kollege Tobi Altschäffl unterstreicht im Podcast, dass es definitiv keinen akuten Handlungszwang gibt: „Sie sagen, es gibt jetzt keinen Grund zur Eile.“ Die Verlängerung soll jedoch noch vor der WM stattfinden, dies nicht zuletzt mit der Perspektive auf mögliche Wertsteigerungen durch spektakuläre Auftritte auf der Fußball-Weltbühne.

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