Belgischer Trainer warnt vor CL-Spiel bei Bayern: „Die Gefahr kommt von überall“

Belgiens Meister Royale Union Saint-Gilloise tritt als großer Außenseiter im CL-Spiel beim FC Bayern an. Coach David Hubert äußerte sich auf der PK zur Spielvorbereitung.

Das UEFA-Protokoll sieht vor jeder Champions-League-Partie vor, dass sich jeweils ein Spieler und die Trainer beider Mannschaften auf einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten stellen. Nachdem auf Seiten des FC Bayern Aleksandar Pavlović und Vincent Kompany ihre Pflicht erfüllt hatten, taten dies später auch Union-Coach David Hubert und Raul Florucz.

Die Analyse aller Stärken und Qualitäten des deutschen Rekordmeisters hat den 37-jährigen Trainer von Saint-Gilloise offensichtlich außergewöhnlich viel Zeit gekostet. Dies verriet David Hubert vor dem Königsklassen-Duell des belgischen Fußball-Meisters mit dem FC Bayern in der Allianz Arena: „Die Gefahr bei den Bayern kommt von überall. Normalerweise dauert die Analyse des Gegners bei mir so zwei Stunden. Diese hat zwei Tage gedauert“, so Kompanys Landsmann auf der Pressekonferenz in der Münchner Arena am Tag vor dem Spiel.

Hubert vor dem CL-Spiel in München: „Gibt fast keine größere Herausforderung“

„Man kann sagen, dass es kein größeres Spiel gibt. Es gibt fast keine größere Herausforderung, als hier gegen Bayern München zu spielen“, ergänzte Hubert. Scherzhaft merkte er an, dass in München sogar die Mikrofone auf dem Podium des Pressesaals besonders groß seien. Dennoch will sich der Außenseiter bei aller Wertschätzung für den deutschen Rekordmeister mutig der Mammutaufgabe stellen: „Wir haben eine riesige Lust, einen riesigen Hunger, die Bayern herauszufordern“.

Torjäger Kevin Rodriguez fällt allerdings beim belgischen Meister und aktuellen Tabellenführer verletzt aus. „Er ist in Belgien geblieben“, so Hubert. Für den Mittelstürmer aus Ecuador könnte Raul Florucz auflaufen. Der 24 Jahre alte Österreicher bekannte auf eine Journalistenfrage, dass er in seiner Jugend im Gegensatz zu vielen sehr Landsleute „kein Bayern-München-Fan“ gewesen sei: „Ich war eher auf den FC Barcelona fokussiert.“

Auch der dreimalige Nationalspieler, der erst seit dieser Saison in Belgien spielt, weiß um die Schwere der Aufgabe, gerade mit Blick auf die Offensive des FC Bayern: „Das sind natürlich alles Weltklassespieler, sonst würden sie nicht bei Bayern München spielen. Ihre Ergebnisse sprechen für sich.“ 

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