Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg wurden Max Eberl und Vincent Kompany zur Personalie Dayot Upamecano gefragt. Der FCB-Coach lobte dabei seinen Spieler überschwänglich.
Seit mehreren Wochen gibt es Berichte über die anstehende Vertragsverlängerung des französischen Nationalspielers Dayot Upamecano beim FC Bayern. Es soll bereits eine grundsätzliche Einigung zwischen den Vereins-Verantwortlichen und der Spielerseite geben, diese beinhaltet eine eine Laufzeit bis mindestens 2030, ein Jahresgehalt und eine Signing Fee von rund 20 Millionen Euro und eine Ausstiegsklausel über 65 Millionen Euro, die ab Sommer 2027 greifen soll.
FCB-Sportvorstand Max Eberl betonte auf der Spieltags-PK die sportliche Bedeutung des 27-Jährigen, vermied jedoch eine konkrete Bestätigung der medial angedeuteten Einigung: „Es ist kein Geheimnis, dass wir entschlossen sind, seinen Vertrag zu verlängern, weil er für uns sportlich so wichtig ist.“ Der 52-Jährige ergänzte: „Die einzige Aussage, die für mich zählt, ist die von Upa und seinen Beratern. Wir sprechen (und lachen auch) viel miteinander und hoffen, dass er sich für uns entscheidet, weil wir ihn als Spieler sehr schätzen.“
Upamecano „immer ein Führungsspieler“
Auch Cheftrainer Vincent Kompany äußerte sich ausführlich zu seinem Innenverteidiger, geriet dabei regelrecht ins Schwärmen: „Ich kannte Upa vorher nicht; wir arbeiten jetzt seit 18 Monaten zusammen. Ich fand sein Anfangsniveau schon sehr gut. Für mich war er immer ein Führungsspieler, und er wird es zunehmend.“
Neben der zunehmenden Kommunikation als Führungsspieler hob der Belgier besonders die spielerische Weiterentwicklung des bulligen Abwehrchefs hervor: „Er hat sich in den letzten 18 Monaten am meisten im Spielaufbau entwickelt. Upa ist sehr progressiv in seinem Spiel und sucht stets den Weg nach vorne. Er ist ein Spieler, der sich zu einem der besten Verteidiger der Welt entwickeln kann. Es gibt noch ein paar Schritte zu gehen, und die gehen wir gemeinsam.“
Es ist kein Geheimnis, dass Kompany sehr gerne mit seinem Abwehrchef noch über einen langen Zeitraum arbeiten möchte. Während Sport-Boss und Trainer sich nicht über den Stand der Verhandlungen äußern wollten bzw. konnten, soll im Hintergrund dennoch der Deal finalisiert werden, die Einigung zeitnah verkündet werden.
