Fit zum FCB-Rückrunden-Start? Das ist der Stand bei Manuel Neuer

Nachdem Manuel Neuer beim 5:0-Testspiel-Sieg des FC Bayern in Salzburg noch gefehlt hatte, schien seine Teilnahme am Heimspiel gegen Wolfsburg gefährdet zu sein.

Der 39-jährige Kapitän des FC Bayern hatte sich beim Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05 am 14. Dezember (2:2) einen Muskelfaserriss zugezogen und fehlte seiner Mannschaft seitdem. Nun scheint er aber zum Rückrunden-Start gegen den VfL Wolfsburg am Sonntagabend in der Allianz Arena wieder ins Tor des Rekordmeisters zurückkehren zu können.

Beim öffentlichen Training am Donnerstagnachmittag an der Säbener Straße nahm Neuer wieder vollumfänglich am Mannschaftstraining teil und meldete sich somit rechtzeitig für den Pflichtspielauftakt im neuen Jahr einsatzbereit.

Die Rückkehr des Kapitäns kommt für den Rekordmeister genau zum richtigen Zeitpunkt. Der souveräne Bundesliga-Tabellenführer will nach der kurzen Winterpause sofort wieder in den Spielrhythmus kommen und setzt dabei auch auf die Erfahrung seines langjährigen Stammkeepers. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße hatten zuletzt noch ausdrücklich betont, dass man beim Comeback von Neuer kein Risiko eingehen will. Dass er nun mit voller Intensität trainieren kann, ist jedoch das eindeutige Zeichen, dass die Verletzung überstanden ist und er einsatzbereit scheint.

Neuer-Stellvertreter Urbig überzeugt auf ganzer Linie

Selbst für den Fall, dass der fünffache Welttorhüter gegen Wolfsburg noch aussetzen will, kann der FC Bayern ohne Sorge in die Partie gehen. Während Neuers Verletzungspause hat Vertreter Jonas Urbig abermals vollkommen überzeugt. Der 22-Jährige ehemalige deutsche U-21-Nationalkeeper präsentierte sich sowohl beim 4:0-Auswärtssieg gegen Heidenheim zum Jahresausklang 2025 als auch im Testspiel bei Red Bull Salzburg sehr souverän und blieb jeweils ohne Gegentor. Seine Auftritte unterstrichen erneut, warum er beim FC Bayern als der Nachfolger Neuers hoch gehandelt wird.

An der grundsätzlichen Rollenverteilung ändert das jedoch aktuell noch nichts. Nach Informationen der BILD hält Kompany in dieser Saison ganz klar an der festgelegten Torwart-Hierarchie fest. Neuer bleibt die unumstrittene Nummer 1, Urbig sein Vertreter und erster Herausforderer. Dennoch soll der Nachwuchskeeper weiterhin regelmäßig Spielpraxis erhalten, in der Hinrunde kam er bereits auf fünf Einsätze (zwei im Pokal, drei in der Bundesliga).

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