Der FC Bayern wird regelmäßig mit Winter-Abgängen in Verbindung gebracht. Neben Sacha Boey wird dabei Minjae Kim am häufigsten genannt. Der aktuelle Stand.
Wiederholt wird der südkoreanische Nationalspieler des FC Bayern Minjae Kim in jüngster Zeit als für internationale Topklubs interessanter Spieler erwähnt. Zuletzt wurde vermeldet, dass Fenerbahçe Istanbul plant, ihn im Sommer zurückzuholen, in der Saison 2021/22 war der Klub in der türkischen Metropole seine erste Station in Europa gewesen. Dagegen behaupten die italienischen Gazetten, dass er als Ideallösung für den AC Milan gesehen werden würde. Allerdings könnte sich der siebenfache CL-Sieger keinen Kauf im Winter leisten, nur eine Leihe mit Option anbieten.
Vom 29-jährigen Innenverteidiger, der seine dritte Saison in München spielt, hieß es zuletzt, dass er sich selbst durchaus einen Wechsel vorstellen könnte. Allerdings soll dies für den Winter nicht gelten, wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet. Der Südkoreaner lehnt kategorisch alle Angebote ab und ist fest entschlossen, noch mindestens bis zum Sommer beim FC Bayern zu bleiben. Bis 2028 besitzt er noch einen Vertrag an der Säbener Straße, aktuell ist er jedoch nur der Innenverteidiger Nummer Drei beim Rekordmeister. Das Duo Dayot Upamecano / Jonathan Tah ist bei Coach Vincent Kompany eine Bank.
Minjae Kim sieht seine Zukunft nicht auf der Reservebank des FC Bayern
Auf keinen Fall möchte Minjae dagegen dauerhaft in wichtigen Partien des FC Bayern von der Reservebank kommen. Allerdings hat der 73-fache Nationalspieler mit Josip Stanišić und Hiroki Ito zwei weitere ernsthafte Konkurrenten für die Innenverteidiger-Positionen, auch wenn beide sich zusätzlich wohl auf den Außenpositionen fühlen. Außerdem wird der deutsche Rekordmeister immer wieder mit Nico Schlotterbeck und Marc Guehi in Verbindung gebracht.
Aktuell ist bei Minjae Kim jedoch keine Veränderung zu erwarten, erst im Sommer könnte es dann bei ihm interessant werden. Bis dahin werden sich wohl auch noch andere internationale Klubs in Stellung bringen. Interessant: Der FC Bayern ist nach Gyeongju Korea Hydro & Nuclear Power FC, Jeonbuk Hyundai Motors (beide Südkorea), Beijing Guoan (China), Fenerbahçe und SSC Napoli die sechste Station in der Profikarriere des Südkoreaners. Mehr als zwei Spielzeiten verweilte er zuvor nirgendwo – es scheint ihm also in München durchaus zu gefallen.
