Serge Gnabry gehört zu den Bayernspielern, dessen Verträge im nächsten Jahr auflaufen. Der 30-Jährige zeigt derzeit auf dem Platz starke Leistungen, würde dem Verein wohl auch bei den Verhandlungen entgegenkommen.
Beim FC Bayern laufen im Sommer 2026 einige Verträgen mit wichtigen Spielern aus. Während beim Abwehrchef Dayot Upamecano schon seit längerem die Möglichkeiten einer langfristigen Verlängerung verhandelt werden, ist die Sachlage bei Raphael Guerreiro, Manuel Neuer, Leon Goretzka und auch Serge Gnabry eine andere. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters zeigen sich abwartend und werden wohl erst im kommenden Jahr Gespräche beginnen. Die Leistungen der Spieler sollen die entsprechenden Argumente liefern.
Im Fall von Serge Gnabry würde die aktuelle Form auf alle Fälle dafür sprechen, die Zusammenarbeit zu verlängern. Wie wohl die große Mehrheit seiner Teamkollegen würde er selbst auch gerne in München bleiben.
Gleiche Idee wie bei Sané – mit einem anderen Ausgang?
Die SportBILD-Reporter Christian Falk und Tobias Altschäffl berichten nun in ihrem Podcast Bayern Insider, dass auch der 55-fache Nationalspieler bislang keinen Zeitdruck verspüre. Der Offensivspieler möchte versuchen, sich mit guten Leistungen für einen neuen Vertrag zu empfehlen und im Flow zu bleiben. Dabei wäre Gnabry offenbar bereit, einen neuen Kontrakt mit einem reduzierten Grundgehalt zu unterzeichnen.
Ein geringeres Fixgehalt, dafür höhere Prämien, derselbe Plan wie im Frühjahr bei Leroy Sané, wäre laut SportBILD definitiv eine Option für den Trauzeugen von Joshua Kimmich. Was bei Sané, der derzeit in Istanbul aber alles andere als glücklich ist, nicht funktioniert hat, könnte nun für beide Seiten sinnvoll sein. Der FC Bayern befindet sich in der komfortablen Situation, dass der Spieler bevorzugt weiter beim Rekordmeister bleiben will und deswegen im Moment keine anderen Klubs in Erwägung zieht. Das war jedoch bei Sané scheinbar auch so.
