Der FC Bayern hat mit Nicolas Jackson am Deadline Day doch noch den erwünschten Offensivspieler verpflichtet. Stefan Effenberg ist überzeugt von dem Deal.
Mit dem Chelsea-Profi Nicolas Jackson konnte der FC Bayern auf den letzten Drücker doch noch die so dringend benötigte Verstärkung für die Offensive verpflichten. Stefan Effenberg, der frühere Kapitän des deutschen Rekordmeisters, zeigt sich überzeugt: Sowohl der Spieler als auch die Vereinsverantwortlichen haben alles richtig gemacht. Nur beim Preis ist sich der 57-Jährige nicht ganz sicher.
Hohe Leihgebühr für „einen Spieler von hoher Qualität“
Für den Champions-League-Sieger von 2001 hat der FC Bayern mit der sehr späten Verpflichtung von Nicolas Jackson alles richtig gemacht: „Er wird in München direkt funktionieren, da bin ich mir sicher. Das passt“, so Effenberg gegenüber t-online. Die Leihgebühr in Höhe von 16,5 Millionen Euro schätzt er als sehr hoch ein. Dies sei „natürlich sehr viel für ein Leihgeschäft“ Aber: „Dafür bekommst du einen Spieler von hoher Qualität, der sein Können mit 24 Toren und 10 Vorlagen in 65 Spielen auch schon in der Premier League bewiesen hat.“
Summa summarum sei der Wechsel „gut für die Bayern und gut für Jackson“, erklärt der 35-fache deutsche Nationalspieler. Für den FC Bayern nicht zuletzt deswegen, weil er noch etwas machen musste und nun seinen „Wunschkandidaten bekommen“ hat. Aus Sicht des Rekordmeister ist es laut Effenberg ein „unbedingt notwendiger“ Transfer.
Jackson ein „sehr flexibler Spieler“ mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit
Mit dem senegalesischen Nationalspieler bekommen die Bayern seiner Meinung nach einen „sehr flexiblen Spieler“, der „kein klassischer Neuner“ ist, sondern sich auch „auf den Flügeln“ bewegen könne. „Das gibt den Bayern eine erhöhte Vielseitigkeit. Und ganz wichtig dazu: Jackson ist offenbar auch mit einer Backup-Rolle einverstanden,“ zeigt sich Effenberg vom Gesamtpaket des 24-Jährigen sehr angetan.
Für den Vize-Europameister von 1992 stellt der unbedingte Wille, mit welchem Jackson und sein Berater den Wechsel die gesamte Zeit forcierten, vor allem als dieser zu platzen drohte, ebenfalls ein sehr gutes Zeichen dar: „Dass dieser Transfer noch geklappt hat, ist auch der Hartnäckigkeit von ihm und seinem Beraterteam geschuldet. Er wollte unbedingt zu den Bayern“, so der Tiger anerkennend.
