Bei Dayot Upamecano droht dem FC Bayern der – sogar ablösefreie – Verlust eines wichtigen Stammspielers. Der Innenverteidiger hat sich nun zur Situation geäußert.
Der FC Bayern wird in der kommenden Saison zunächst wohl mit einem neuen Innverteidiger-Duo auflaufen: Mit dem deutschen Nationalspieler Jonathan Tah hat Vize-Weltmeister Dayot Upamecano einen neuen Partner an die Seite bekommen. Minjae Kim konnte in den vergangenen beiden Jahren die hohen Ansprüche – auch verletzungsbedingt – nicht immer erfüllen. So tauchen bei ihm regelmäßig Gerüchte auf, dass der Rekordmeister den Südkoreaner bei einem entsprechenden Angebot sogar in diesem Sommer ziehen lassen würde.
Angestrebte Upamecano-Verlängerung noch nicht in Sichtweite
Allerdings droht dem FC Bayern möglicherweise auch der Abschied des 30-fachen Nationalspielers Upamecano. Der Vertrag des Franzosen läuft 2026 aus, die seit längerem angestrebte Verlängerung scheint derzeit außer Reichweite. Nach Informationen der L‘Équipe befinden sich die Spieler-Seite und die Bayern-Verantwortlichen in den Verhandlungen nach wie vor weit auseinander.
Dem Bericht zufolge fordert Upamecano ein höheres Gehalt als die 16 Millionen Euro, die er angeblich aktuell verdienen soll. Zu den Zahlen gibt es jedoch unterschiedliche Informationen, so auch, dass der 26-Jährige sein bisheriges Jahressalär auf diese Summe angehoben haben möchte. Zudem strebt er wohl eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag an, was bei den Bayern-Bossen bislang auf wenig Gefallen gestoßen ist.
Upamecano ist „total zufrieden“ beim FC Bayern
Nach dem Testspiel gegen Tottenham Hotspur (4:0) äußerte sich Upamecano zum ersten Mal selbst zur Situation: „Ich bin voll fokussiert auf die Mannschaft. Ich bin total zufrieden hier. Mein Berater führt Gespräche mit Max und Christoph. Mal schauen, was passiert.“ Zu genaueren Details gab er jedoch keine Auskunft.
FCB-Sportvorstand Max Eberl bestätigte nach der Partie, dass es Ziel des Vereins sei, mit Upamecano zu verlängern. Mittlerweile sind natürlich andere Klubs auf die Situation des französischen Nationalspielers aufmerksam geworden. Besonders die auf Verpflichtungen von Spielern zum Nulltarif spezialisierten Verantwortlichen von Real Madrid sollen ein Auge auf den zweikampfstarken FCB-Verteidiger geworfen haben. Was bei David Alaba 2021 noch funktioniert hatte, ist jedoch bei den letzten Bemühungen um Alphonso Davies und Joshua Kimmich gescheitert.
