Die Verpflichtung von Florian Wirtz ist ein großes Ziel des FC Bayern. Dafür denkt der Rekordmeister laut kicker sogar über einen Tabubruch nach, der eine echte Sensation bedeuten würde.
Das riesige Interesse des FC Bayern an Bayer Leverkusens Superstar Florian Wirtz ist verbrieft. Der 21-jährige Nationalspieler ist zwar aktuell verletzt, spielt aber erneut eine überragende Saison, gilt zusammen mit Jamal Musiala als Gesicht des deutschen Fußballs. An der Säbener Straße träumt man vom Super-Duo „Wusiala“.
Zuletzt waren die geplanten Einsparungsmaßnahmen bei den Spielergehältern das große Thema beim Rekordmeister. Wie passt ein derartiger Deal in diese Situation, wie sollen Max Eberl & Co. diesen umsetzen? Wirtz besitzt beim Werksverein noch einen Vertrag bis 2027 und die Ablösesumme, die Bayer für ihn aufrufen will, soll um die 150 Millionen Euro betragen. Das legendäre Festgeldkonto des FC Bayern soll beträchtlich geschmolzen sein.
So eine Situation erzeugt Spekulationen – oder soll man sagen: Fantasien. Der kicker berichtet in diesem Kontext nun, dass FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß für diesen Transfer sogar bereit wäre, über einen Schritt nachzudenken, der an der Säbener Straße bislang als absolutes Tabu galt: Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung eines Spielers.
Eine derartige Vorgehensweise wäre eine Sensation, ein Erdbeben beim Rekordmeister, bislang kategorisch ausgeschlossen. Schulden für einen Transfer aufnehmen: Bisher undenkbar. Hat der Wirtz-Deal für Hoeneß & Co. tatsächlich so eine immense „strategische“ Bedeutung, dass sogar über eine solche Möglichkeit nachgedacht wird?
Da sind die Gedankengänge von SPORT1 schon realistischer: Der Verein könnte versuchen, durch den Verkauf weiterer Anteile Kapital zu generieren. Aktuell halten Adidas, Audi und Allianz jeweils 8,33 Prozent der Anteile an der FC Bayern AG. Laut Satzung könnte der Verein, der 75 Prozent der Anteile besitzt, ohne Zustimmung seiner Mitglieder noch weitere fünf Prozent verkaufen.
Ein entsprechender Deal mit Adidas wäre speziell deswegen interessant und nachvollziehbar, weil auch Wirtz selbst beim Sportartikelhersteller unter Vertrag steht – eine Konstellation mit gewaltigen Marketingpotenzialen.
Der kicker berichtet zudem, dass der deutsche Nationalspieler – anders als bislang immer angenommen – über einen Wechsel bereits im Sommer nachdenken soll. Die rasante Entwicklung von Bayer Leverkusen scheint gestoppt. Anders als im vergangenen Sommer, als die Double-Euphorie herrschte, planen zahlreiche Leistungsträger nun einen gut dotierten Abgang. Die Situation in Spanien, wo der FC Barcelona auf ein mega erfolgreiches Saisonfinale zusteuert, könnte die Entscheidung von Florian Wirtz zusätzlich beeinflussen, Xabi Alonso in Madrid Carlo Ancelotti ersetzen.
Florian Wirtz in der kommenden Saison im FCB-Trikot: Absolut Vorstellbar! Dafür eine Kreditaufnahme des Rekordmeisters: Unrealistisch. Die Idee mit dem Verkauf von weiteren Anteilen dagegen nicht. Derartige Gedankenspiele existieren an der Säbener Straße schon länger.

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