FCB-„Monster“ Minjae Kim: Wann kann er wieder in den Spielbetrieb eingreifen?

Nach zuletzt eher negativen Berichten und Prognosen zum an der Achillessehne lädierten Minjae Kim, gibt es nun Positives über ihn von der Säbener Straße zu berichten.

Noch Ende letzter Woche war spekuliert worden, dass es sich bei der Vorsichtsmaßnahme des FC Bayern, Minjae Kim aus Trainings- und Spielbetrieb zu nehmen, um eine längerfristige Angelegenheit handeln könnte.

Der südkoreanische Nationalspieler hatte sich schon seit Beginn der Hinrunde mit Achillessehnenbeschwerden herumgeplagt. Aufgrund der dünnen Personaldecke beim Rekordmeister in der Innenverteidigung gab es für ihn jedoch lediglich im Trainingsbetrieb Schonung. Ansonsten biss der 28-Jährige mit wenigen Ausnahmen auf die Zähne.

Nach Leverkusen-Partie war (Schmerz-)Grenze erreicht

Nach dem Achtelfinal-Rückspiel in Leverkusen (2:0) schien aber eine Grenze erreicht zu sein: „Wir müssen schauen, dass wir ihn nicht überlasten“, so FCB-Coach Vincent Kompany über seinen „ein bisschen verletzten“ Spieler, den er dann im anschließenden Bundesliga-Auswärtsspiel bei Union Berlin (1:1) pausieren ließ.

Das Ziel des FC Bayern schien es bei der Maßnahme zu sein, ihn spätestens für das Hinspiel im Champions League Viertelfinale am 8. April gegen Inter Mailand wieder fit zu bekommen.

Kritik aus Südkorea

Südkoreas Nationaltrainer Myung-Bo Hong kritisierte die Verantwortlichen an der Säbener Straße, sie hätten es „versäumt, ihn richtig zu schützen“. Die Verärgerung ist aus seiner Sicht nachvollziehbar, verpasste Minjae doch damit die aktuellen WM-Qualifikationsspiele seiner Nationalmannschaft.

„Perfektes“ Timing an der Säbener Straße?

Aber womöglich hat der FC Bayern, die eigene Perspektive als Arbeitgeber in den Vordergrund rückend, doch alles richtig gemacht. Denn auch wenn es nicht – wie zum Beispiel bei Jonas Urbig – offiziell verkündet wurde und die Einheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand: Bilder auf der vereinseigenen Homepage zeigen, dass Minjae bereits wieder am Mannschafts­trai­ning an der Säbener Straße teilnimmt.

Das heißt: Kann der Abwehrspieler, der selbst auf seinen Kampfnamen „Monster“ stolz ist, die Woche über normal trainieren, erleidet er keinen Rückschlag wie jüngst Manuel Neuer, dürften seine Chancen gut stehen, schon beim nächsten Bundesliga-Heimspiel gegen St. Pauli wieder im Kader zu stehen.

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