Florian Wirtz wird wohl mit größerer Wahrscheinlichkeit im kommenden Sommer nicht zum FC Bayern wechseln. Beim Leipzig-Leihspieler Xavi Simons sieht es dagegen wesentlich besser aus.
Der FC Bayern hat laut SPORT BILD Xavi Simons weiterhin auf der Wunschspielerliste. Sportvorstand Max Eberl soll im kommenden Sommer einen neuen Versuch beim 21-Jährigen planen. Der niederländische Nationalspieler könnte Vincent Kompanys Optionen in der Offensive noch einmal wesentlich erweitern.
Wunschspieler von Sportvorstand Eberl
Eberl gilt als großer Fan von Simons, hatte ihn im Sommer 2023 als Sportvorstand von RB Leipzig zu den Sachsen geholt. Bereits im vergangenen Jahr arbeiteten die Verantwortlichen des FC Bayern intensiv an einer Verpflichtung des technisch so versierten Offensivspielers. Dieser traute sich aber den Sprung zum Rekordmeister noch nicht zu und ließ sich von Paris Saint-Germain noch einmal bis zum Saisonende nach Leipzig ausleihen, wo er angeblich eine Stammplatzgarantie erhielt. Beim französischen Hauptstadtclub steht er noch bis 2027 unter Vertrag.
Der 24-malige Nationalspieler der Elftal rückt nicht zuletzt deshalb erneut in den Fokus des Rekordmeisters, weil Wunschspieler Florian Wirtz aller Voraussicht nach im kommenden Sommer noch nicht auf dem Markt sein wird. Simons gilt in diesem Fall als Plan B des FC Bayern.
Chancen und Risiken einer Xavi-Verpflichtung
Anders als beim deutschen Supertalent soll der FC Bayern bei Xavi Simons beste Chancen auf eine Verpflichtung haben. Ein Verbleib in Paris erscheint aufgrund der Statements von Verein und Spieler eher unwahrscheinlich, eine weitere Verlängerung der Leihe in Leipzig untersagen die Statuten. Erhält PSG ein adäquates Angebot für den 21-Jährigen, welches sich nach Medieninformationen im Bereich von 80 Millionen Euro befinden soll, sollte man definitiv gesprächsbereit sein.
Seit Mitte Oktober 2024 fällt Xavi Simons aufgrund einer Bänderverletzung im linken Sprunggelenk aus. Es bleibt abzuwarten, wie er sich bei seinem Comeback bei den zuletzt so arg strauchelnden Leipzigern präsentieren wird. Hochtalentiert scheint er zur Rubrik der sensiblen Kicker zu gehören. Traut er sich in der nächsten Saison den angestrebten Stammplatz beim Rekordmeister – auch ohne Garantie – zu, wie würde er zudem mit der Gewissheit umgehen, nicht der Plan A an der Säbener Straße gewesen zu sein?
