Real Madrid ist offenbar nicht mehr davon überzeugt, Alphonso Davies vom FC Bayern in die spanische Hauptstadt locken zu können und schaut sich deshalb nach Alternativen um.
Im Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und seinem kanadischen Linksverteidiger Davies kündigt sich derzeit eine Wende an, die noch vor wenigen Wochen so nicht zu erwarten war. Denn nach einem Verhandlungsmarathon von mehr als anderthalb Jahren mit einem zwischenzeitlichem Stillstand ist mittlerweile die Wahrscheinlichkeit stark gestiegen, dass der 24-Jährige schon bald seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag beim deutschen Rekordmeister setzen wird.
Real Madrid bei Davies-Transfer mittlerweile skeptisch
Das Internetportal des spanischen Radiosenders Cadena SER berichtet aktuell, dass die neuen Entwicklungen an der Säbener Straße mittlerweile auch bei Real Madrid registriert worden sind. So soll der derzeit verletzte Bayern-Profi an einem Wechsel in die spanischen Hauptstadt zweifeln, die Chancen auf seinen Transfer würden bei den Königlichen nur noch auf 50 Prozent beziffert, nachdem man sich vor einigen Wochen noch hundertprozentig sicher gewesen war.
Allerdings hat es die im November kursierende Davies-Zusage zu Gunsten des Champions League Siegers laut dessen Berater Nick Huoseh sowieso nie gegeben. Der Traum von Real Madrid, erneut einen ablösefreien Transfer eines Spielers der internationalen Konkurrenz umzusetzen, scheint zu platzen. Zuletzt war der deutsche Rekordmeister 2021 ein Opfer dieser madrilenischen Lieblingsstrategie, als man David Alaba nach Madrid ziehen lassen musste.
Im Fokus stehende Alternativen
So findet in Madrid deshalb bereits ein Umdenken statt. Die Entscheidungsträger schauen sich deshalb nach Alternativen für die Linksverteidiger-Position um. Bournemouths Milos Kerkez wurde vor Kurzem mit Real in Verbindung gebracht, soll aber auch beim englischen Rekordmeister Manchester United hoch im Kurs stehen. Bei Gironas Miguel Gutierrez sollen die Königlichen über eine Rückkaufoption verfügen.
