Alphonso Davies möchte nun offenbar doch lieber beim FC Bayern bleiben als nach Madrid zu gehen. Die Sache hat aber noch einen Haken.
Ist es eine große Überraschung oder hat es sich in den letzten Wochen schon deutlich abgezeichnet: Trotz zahlreicher Berichte aus Spanien über eine angebliche Einigung mir Real Madrid, die von Davies´ Berater Nick Huoseh stets dementiert wurden, scheint der kanadische Nationalspieler nun eindeutige Signale zu senden, in München bleiben zu wollen. Das berichtet aktuell BILD-Fußballchef Christian Falk.
Spanische Medien: Davies hat Entscheidung getroffen – FC Bayern Total
Leistungskurve mit deutlich positivem Trend
Unter dem neuen Chefcoach Vincent Kompany ist der 24-Jährige wieder aufgeblüht, seine Leistungskurve zeigte zuletzt stark nach oben. Auch dass er die Reise zur kanadischen Nationalmannschaft in der vergangenen Woche aus „Erschöpfungsgründen“ abgesagt hat, ist ein klares Indiz dafür, wie ernst er derzeit seinen Job beim deutschen Rekordmeister nimmt.
Einen Haken gibt es jedoch immer noch: Die Gehaltsvorstellungen der Davies-Seite, allen voran Huoseh, und der FCB-Verantwortlichen liegen nach wie vor offensichtlich ziemlich weit auseinander. Die Konkurrenz soll finanziell attraktivere Angebote unterbreitet haben. Dazu Falk: “Und da muss man sagen, sind die Bayern ein bisschen im Nachteil. Sie wollen nicht soviel zahlen wie Manchester United und Real Madrid.”
Entscheidung zwischen Herz und finanziellen Anreizen
So stellt sich für Davies selbst nun die Frage: Soll er dem FC Bayern treu bleiben, wo er sich wohl fühlt und sportlich erfolgreich ist, oder sind die höheren Angebote der Konkurrenten das entscheidende Argument? Dazu der BILD-Fußballchef: “Die Zahlen müssen stimmen”, das bedeutet im Klartext, dass der Bayern noch einmal nachlegen muss.
Falks Einschätzung: “Da muss Davies natürlich eine Herzensentscheidung folgen lassen, ansonsten ist mit Manchester United jetzt wirklich ein ernsthafter Gegner da.”
Dass der frühere Fanliebling derzeit alles tut, um Max Eberl & Co. von einem weiteren Engagement an der Säbener Straße mit der entsprechenden Gehaltsaufbesserung zu überzeugen, ist offensichtlich. Damit hat er zumindest schon wieder große Teile der Fanherzen zurückerobert. Reicht das auch für die Vereinsbosse, ist das Herz tatsächlich größer als der finanzielle Sprung wichtig? In heutigen Zeit haben Herzensangelegenheiten – nicht nur im Fußball – jedenfalls eine erhebliche finanzielle Komponente.
Davies-Situation beim FC Bayern: Erstaunlicher Meinungswandel bei den Fans – FC Bayern Total
