Nach seinem Schlüsselbeinbruch vor einem Monat im Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart wurde spekuliert, dass DFB-Nationalspieler Aleksandar Pavlović dem FC Bayern erst wieder im neuen Jahr zur Verfügung stehen würde. Nun könnte es aber um einiges schneller gehen.
Beim Bundesliga-Topspiel gegen den VfB Stuttgart am 19. Oktober (4:0) musste der FCB-Mittelfeldstratege Aleksandar Pavlović bereits sehr frühzeitig das Spielfeld verlassen, nachdem er bei einem Luftzweikampf aus größerer Höhe unkontrolliert auf die Schulter gefallen war. Man konnte sofort erahnen, dass es sich um eine ernsthafte Verletzung handeln würde. So wurde auch sehr schnell ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert, der tags darauf bereits operiert wurde.
Spekulationen um eine Ausfalldauer bis zum Jahresende
Traditionell lautet die Information von Vereinsseite in solchen Fällen „Fällt bis auf Weiteres aus„. Die Medien spekulierten jedoch rasch, dass der 20-Jährige in diesem Kalenderjahr nicht mehr für sein Team auf dem Platz stehen könne.
Überraschenderweise sah man aber schon gut zwei Wochen nach der Operation erste Bilder des 4-fachen deutschen Nationalspielers beim Lauftraining, zunächst auf dem Laufband, dann auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße. Würde der Genesungsprozess schneller ablaufen als spekuliert wurde?
Pavlović-Comeback doch noch in 2024?
Diese Hoffnungen bekamen heute weitere Nahrung. Denn zusammen mit den Spielern, die sich in den vergangenen Tagen nicht auf Länderspielreise befunden hatten, sah man Pavlo beim Aufwärmprogramm an der Säbener Straße, anschließend hat er wohl aber laut Sky-Informationen individuell trainiert. Zweikämpfe standen für ihn noch nicht auf der Tagesordnung.
Klar ist damit aber dennoch, dass der immer gut gelaunte Jungnationalspieler dem ursprünglichen Zeitplan voraus ist und eine Rückkehr in den Spielbetrieb noch in diesem Jahr erfolgen könnte. Für die in Kürze anstehenden Topduelle gegen PSG, BVB und Bayer wird es aber wohl leider nicht mehr reichen.
FCB-Pechvogel Pavlović
Generell zählte das Eigengewächs in den vergangenen anderthalb Jahren zu den großen Pechvögeln beim deutschen Rekordmeister. Einige Verletzungen und nicht zuletzt Mandelentzündungen verhinderten zuerst für zwei Monate sein Profidebüt beim FC Bayern, dann ein halbes Jahr später sein Länderspieldebüt und als traurigen Höhepunkt auch noch die Teilnahme an der Heim-EM. Die Mandeln sind mittlerweile draußen, gegen wilde unkontrollierte Stürze aus der Höhe gibt es aber leider kein sicheres Mittel.
Eine baldige Rückkehr in den Spielbetrieb würde zumindest den seelischen Schmerz rasch lindern…
