Beim gestrigen Bundesligaspiel Bayer Leverkusen gegen den VfL Wolfsburg fühlte man – vor allem der FCB-Fan – sich auf eine unangenehme Weise in die letzte Saison versetzt. Der Schiedsrichter-Bonus der Werkself war – wie schon im Auftaktmatch 2024/25 in Gladbach – äußerst auffällig. Bevorzugtes Mittel: Dubiose Entscheidungen pro Bayer, und wenn das nicht hilft, eine extrem lange Nachspielzeit. Man kennt ja die Stärke der Alonso-Truppe. Muss sich auch der FC Bayern Sorgen machen, dass am nächsten Samstag im Spitzenspiel so manches nicht ganz korrekt abläuft?
Um gleich vorweg klarzustellen: Bayer Leverkusen wurde in der vergangenen Saison absolut verdient Deutscher Meister: Sie waren das beste Team und der Rekordmeister aus München schwächelte in der Rückrunde gewaltig. Dass die Werkself jedoch schon derart frühzeitig und haushoch Meister wurde, war auch ein Verdienst der Unparteiischen im Fußballoberhaus.
Während es den legendären Bayern-Dusel und vor allem -Bonus bei näherer Betrachtung eigentlich nie gab, übernahm Leverkusen diesen ominösen Vorteil seit der letzten Saison – von wem eigentlich? Wohl vom ehemals schärfsten FCB-Konkurrenten aus Dortmund.
Schiedsrichter Sascha Stegemann hielt beim gestrigen 4:3-Heimsieg Leverkusens diese Tradition aufrecht: Florian Wirtz´ 1:1 in der 14. Minute war schon einem Skandal nahe. Wenn man Jonathan Tahs aufstützende Vorarbeit schon nicht ahnden wollte, dann musste man dies mit der Abseitsposition von Mukiele zwingend tun. Dieser stand ganz eindeutig im Sichtfeld des Wolfsburger Keepers und musste zur Seite springen, um den Schuss seines Teamkollegen nicht zu stoppen. MEHR ABSEITS geht eigentlich nicht. Schiedsrichter-Team und einmal mehr VAR nur noch zum Kopfschütteln.
In der 88. Minute gab es eine weitere höchst umstrittene Szene: Bei einem Zweikampf zwischen Leverkusens Frimpong und Wolfsburgs Gerhardt trat Ersterer am Boden liegend nach seinem Gegenspieler, traf ihn aber wohl nicht, während der Wolfsburger völlig unabsichtlich auf den Unterschenkel Frimpongs stieg, sich sofort entschuldigte und trotzdem mit glatt Rot vom Platz flog. Der Bayer-Spieler bekam dagegen nur Gelb. Hätte man auch andersherum entscheiden bzw. für beide dieselbe Karte ziehen können.
Dass Stegemann die folgende Nachspielzeit großzügig mit sieben Minuten ansetzte, hat fast schon Tradition. Leverkusen benötigte in Überzahl dieses Mal sogar nur drei Minuten. Wie beim Siegtreffer in der Nachspielzeit in Gladbach per Elfmeter wurden Leverkusen auch gestern zwei zusätzliche Punkte auf dem Präsentierteller angeboten.
Während sich der amtierende Meister als Tabellenzweiter vier seiner neun Punkte eher erschwindelte, spielt der Rekordmeister und Tabellenführer seine Gegner derzeit schwindelig. Vor allem seit der letzten Länderspielpause. In dieser trug sich jedoch auch Beunruhigendes zu: Der neue Geschäftsführer der DFB Schiri-GmbH, Knut Kircher (Titelbild), maßgeblich beteiligt an der SR-Ausrichtung und den SR-Ansetzungen in der Bundesliga, äußerte sich zu den zahlreichen Fehlentscheidungen an den ersten beiden Spieltagen.
Dafür wählte er fünf Spielszenen aus, davon drei mit FCB-Beteiligung, und bewertete diese. Unglaublich aber wahr: Er tat dies ausschließlich zu Ungunsten der FCB-Spieler. Die Begründungen waren dabei dubios, abenteuerlich bis skandalös. Der Rekordmeister kann sich also aus der SR-Ecke weiterhin auf gewaltigen Gegenwind einstellen!
Was bedeutet dies alles für das Topspiel am kommenden Samstagabend in der Allianz Arena? Es gibt schon jetzt FCB-Fan-Meinungen, die orakeln, dass Kompanys Truppe bis zur 85. Minute eine 3-Tore-Führung benötigen würde, um die drei Punkte auch wirklich sicher nach Hause zu schaukeln.
Ganz so dramatisch wird es wohl nicht werden. Denn betrachtet man die letzten Partien, muss man zu dem Schluss kommen, dass der FCB derzeit definitiv formstärker ist. Und auch sehr kampfkräftig und konditionsstark. Ein körperliches Nachlassen in der Schlussphase ist eher auszuschließen. Mental ist noch einmal eine andere Geschichte, wenn es am Spielende ganz knapp zugeht.
Und man kann an Kircher & Co nur appellieren, bei der SR-Wahl eine korrekte zu treffen. Es sollte zumindest keiner der zahlreichen vorbelasteten Unparteiischen pfeifen.
Mia san mia!
PS: Knut Kircher ist übrigens der Schiedsrichter, der Arjen Robben die einzige rote Karte in seiner 10-jährigen FCB-Zeit zeigte. Wegen Schiedsrichterbeleidigung nach dem Spiel.

In Europa ist es die UEFA-Mafia um Real Madrid – in der BL aber auch nicht wesentlich besser. Eine ziemliche Schande!
UEFA hat die gleichen Mafia Methoden wie in der Bundesliga die Schiedsrichter, es wird so lange gespielt bis der richtige Verein gewinnt.
Wir werden uns nicht klein kriegen lassen, Mia San Mia
Ha, ha, ha.. Angst?? Sonst haben oft die Bayern in der Nachspielzeit gewonnen, jetzt solche Artikel im Vorfeld. .
@ Petra: Vielleicht liest du den Artikel noch einmal aufmerksam(er) …
Angst hat hier in München ganz sicher niemand 😉
Aber Bedenken sind durchaus angebracht …
Die letzten Erfahrungen zeigen doch, dass solche Artikel absolute Berechtigung haben …
Verfolgst du überhaupt die BL?