Bei der gestrigen PK an der Säbener Straße vor dem Pokalspiel in Ulm saß Max Eberl neben Cheftrainer Vincent Kompany auf dem Podium. Nachvollziehbar, denn der FCB-Sportvorstand war bereits kurz zuvor Teil der Präsentations-PK von Michael Olise, zudem gab es aus Sicht der Journalisten Aufklärungsbedarf aufgrund der jüngsten Attacken aus Leverkusen. Aber es soll nicht bei diesem einen Mal bleiben.
So kündigte FCB-Pressesprecher Dieter Nickles gleich zu Beginn an, dass auch in Zukunft nicht allein der Trainer bei Spieltags-PKs Rede und Antwort stehen wird. Abwechselnd werden Eberl oder auch Sportdirektor Christoph Freund regelmäßig an den PKs teilnehmen.
Diese Neuerung soll dem Trainer laut Sky vor allem bei Fragen zu Transfers und Verträgen entlasten. Diese Maßnahme wurde zuvor immer wieder intern diskutiert und nun endlich umgesetzt. Kompanys Vorgänger Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel sahen sich immer wieder mit Fragen abseits des sportlichen Geschehens konfrontiert. Dieses Szenario soll nun der Vergangenheit angehören.
Denn Kompanys Fokus soll ausschließlich auf das Wesentliche gelenkt sein: Die sportliche Entwicklung der Mannschaft.
Mit den Teilnahmen von Eberl und Freund an Pressekonferenzen setzt der Verein zudem das Zeichen, dass die Zusammenarbeit zwischen Management und Trainerteam in Zukunft wieder enger sein wird. Diese Verbindung soll für Stabilität sorgen, speziell in Phasen, in denen die mediale Aufmerksamkeit besonders groß ist.
