Uli Hoeneß: „Schmarrn“ von Matthäus „geht mir langsam auf den Sack!“

FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist derzeit wieder sehr präsent in den Medien. Bei einem Sponsorentermin äußert er sich zum Thema Transfers und schimpft dabei ziemlich auf den Ex-Bayern-Spieler Lothar Matthäus, der aktuell als TV-Experte und Sky-Kolumnist speziell als FCB-Chefkritiker auf sich aufmerksam macht.

Der 72-Jährige poltert: „Für die Baustellen ist ja bei uns der Lothar Matthäus zuständig. Wenn ich seinen Schmarrn da immer jeden Tag lesen muss. Das geht mir langsam auf den Sack“.

Dagegen ist er mit dem aktuellen Handeln bei seinem Herzensverein ziemlich zufrieden: „Ich habe das Gefühl, dass unsere Leute gute Arbeit machen, und ich weiß ja, was am 1. September bei uns unter Vertrag steht und bin ziemlich sicher, dass wir eine Mannschaft haben werden, die Deutscher Meister werden kann“, so Hoeneß, der optimistisch in die Zukunft des Rekordmeisters schaut. Dieser hat seiner Meinung nach schon gut aufgerüstet.

Hoeneß wurde bei dem Termin auch auf sein vermeintliches „Machtwort“ angesprochen, dass er in Sachen Transfers gesprochen hatte: Der FC Bayern könne nur noch Spieler kaufen, wenn andere verkauft werden. Und da platzt es aus dem Weltmeister von 1974 heraus: „Das ist ein totaler Schwachsinn. Genau das ist die BILD-Zeitung. Ich habe kein Machtwort gesprochen. Ich habe mitgeteilt, was der Aufsichtsrat des FC Bayern beschlossen hat. Und ihr alle miteinander, inklusive Lothar Matthäus, könnt nicht lesen. Und nicht zuhören.“

Hoeneß weiter: „Es gibt einen Beschluss des Aufsichtsrats, der besagt: Wir haben 125 Millionen ausgegeben, und wenn danach noch neue Spieler kommen, muss auch erstmal verkauft werden. Das habe ich mitgeteilt. Und es ist nicht MEIN Machtwort, sondern das Machtwort des Aufsichtsrats in seiner Gänze. Und ihr müsst lernen, LERNEN, zuzuhören und die Wahrheit zu schreiben. Das ist für euch ein ganz, ganz großes Problem, jahrein, jahraus. Ich möchte nichts mehr dazu sagen.“

Matthäus kritisierte den FCB-Patriarchen zuletzt in einem Interview bei SportBild: „So wie Uli Hoeneß vor einem Jahr mit seinen Aussagen Richtung Tottenham Kane teurer gemacht hat, so macht er jetzt mit seinen öffentlichen Ansagen über Verkäufe die eigenen Spieler billiger.

Als Hoeneß über die kommende Saison spricht, hellt sich seine Stimmung merklich auf: „Unsere Spieler, die nicht Meister geworden sind, sind alle ziemlich sauer und wollen beweisen, dass es ein Ausrutscher war.“ Und ist sich sicher: „Wenn wir wieder so Fußball spielen, wie Bayern München das eigentlich kann und nicht gegen Heidenheim oder Hoffenheim nach zwei Toren Vorsprung noch verliert, dann wird nächst Saison eine andere Musik gespielt.

Den neuen FCB-Trainer Vincent Kompany lobt der Uli: „Ich habe den Trainer jetzt das eine oder andere Mal kennengelernt. Da wird gearbeitet und das ist das, was uns gefehlt hat.

FC Bayern Total:

Vollste Zustimmung, was den Loddar betrifft, lieber Uli – und wenn du den Vinny auch so positiv siehst, dann wird unser Optimismus die kommende Saison betreffend nur bestätigt! Sehr schön.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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