Auch Hoeneß: De Ligt kann gehen, Upamecano nicht

Das werden viele FCB-Fans gar nicht gerne hören: Beim gestrigen Pressetalk mit dem Ex-Chefredakteur des kicker Carlo Wild in Seligenporten stützt er die Meinung an der Säbener Straße, dass eher Matthijs de Ligt als Dayot Upamecano ein Abschiedskandidat beim Rekordmeister ist.

Der niederländische Nationalspieler wird seit Wochen mit einem Wechsel zu Manchester United in Verbindung gebracht. Uli Hoeneß hätte aber kein Problem damit, wenn der 24-Jährige beim FC Bayern bleiben würde. Dayot Upamecano ist definitiv kein Verkaufskandidat für den 72-Jährigen.

Der Ehrenpräsident des FC Bayern zieht ein erstes Zwischenfazit der aktuellen Sommertransferperiode: Den Zugängen Michael Olise, Joao Palhinha und Hiroki Ito stehen lediglich Transfereinnahmen für Malik Tillman und Joshua Zirzee gegenüber. Macht in Summe ein Minus von um die 100 Millionen Euro.

Deswegen macht der Klubpatron der sportlichen Vereinsführung um Max Eberl und Christoph Freund auch eine Ansage:

„Es kommt überhaupt kein Spieler mehr, wenn nicht vorher zwei, drei Spieler gehen. Max Eberl und Christoph Freund wissen genau, dass keiner mehr kommt, wenn nicht der ein oder andere prominente Spieler geht. Der FC Bayern hat keinen Geldscheißer.„

Speziell bei den beiden Innenverteidigern Matthijs de Ligt und Dayot Upamecano gab es zuletzt vermehrt Gerüchte, wonach es im Sommer zu einem vorzeitigen Bayern-Abschied kommen könnte. Dazu äußerte sich Hoeneß wie folgt über de Ligt: “Es kann sein, dass ein Abwehrspieler noch geht. De Ligt ist Holländer, der Trainer bei Manchester United ist Holländer. Ich hätte aber kein Problem, wenn er bleibt”.

De Ligt wird seit Wochen mit einem Wechsel zu Manchester United in Verbindung gebracht. Allerdings hat der englische Rekordmeister in der vergangenen Woche den 18-jährigen Franzosen Leny Yoro für stolze 62 Millionen Euro verpflichtet. Somit scheint ein Transfer von de Ligt vorerst in weite Ferne gerückt zu sein, vor allem weil der FC Bayern auf seine Ablöseforderung in Höhe von 50 Millionen Euro plus Bonuszahlungen beharren soll.

Dagegen hofft nicht nur Vincent Kompany auf einen Verbleib des französischen Vizeweltmeisters Dayot Upamecano, der auch bei der EURO 2024 starke Leistungen im Trikot der Equipe Tricolore gezeigt hat. Auch Hoeneß würde Upamecano nicht gerne ziehen lassen: “Ich persönliche würde ihn nicht verkaufen”, so der Weltmeister von 1974.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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