Lahm über eine Rückkehr zum FCB und Neu-Trainer Kompany

Aktuell ist Philipp Lahm als Chef des Organisationskomitees bei der Heim-EM beschäftigt und steht erstmals nach längerer Zeit wieder im Fokus der Öffentlichkeit. In diesem Kontext taucht natürlich auch die Frage auf, ob der ehemalige Bayern-Kapitän nach Beendigung des Jobs wieder langfristig ins Fußball-Business zurückkehren möchte. 

Nach seinem Karriereende als Profi im Mai 2017 ist es um Philipp Lahm ruhiger geworden. Auch deshalb weil der heute 40-Jährige nur wenige Monate nach seinem letzten Pflichtspiel zwar mit der Position des Sportdirektors bzw. -vorstands beim FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, es jedoch nicht zu einer Einigung kam. Im Interview mit der SportBild erklärte Lahm damals, dass es “zeitlich Null gepasst” hätte, weil er nach nur einem halben Jahr “auf einmal Vorgesetzter” seiner ehemaligen Mitspieler gewesen wäre.

Zudem seien der Klub und er “inhaltlich nicht ganz auf einer Linie” gewesen. Während Kalle Rummenigge‌ sich für Lahm stark machte, soll Uli Hoeneß nicht bereit gewesen sein, dem Weltmeister von 2014 die nötigen Kompetenzen zu übertragen. Der damalige Vereinspräsident vertrat die Meinung, dass Lahm noch nicht die nötige Erfahrung für diesen Job gehabt hätte.

Sieben Jahre später sieht die Sache etwas anders aus. Lahm zeigt als Leiter des EM-Organisationskomitees, dass er auch nach seiner aktiven Laufbahn verantwortungsvoll arbeiten kann. Es ist nicht zuletzt ihm zu verdanken, dass das Turnier bis jetzt reibungslos verläuft und die EM-Stimmung im Land angekommen ist. Die neu gewonnene Erfahrung in einer Führungsposition könnte Lahm nun auch für einen Job beim Rekordmeister hilfreich sein. Von der SportBild auf eine mögliche Bayern-Rückkehr angesprochen, meinte Lahm vielsagend: “Schauen wir mal, was kommt”.

Es ist nicht bekannt, was die derzeitigen Entscheidungsträger darüber denken, aber in der FCB-Fanszene wurde schon vor einiger gemunkelt, dass ein CEO Philipp Lahm eine wesentlich bessere Lösung für die Position gewesen wäre als Oliver Kahn.

Seinen Herzensclub verfolgt der gebürtige Münchner auf alle Fälle genauestens. Positiv äußert er sich über den neuen Cheftrainer Vincent Kompany, bei dem er nicht zuletzt auf dessen Erfahrung als Ex-Top-Spieler setzt.

Die Grundvoraussetzungen finde ich sehr, sehr gut. Er ist ein ehemaliger Profi, der auf Topniveau Fußball gespielt hat. Vincent Kompany kann die Rolle übernehmen, er hat Vorsprung anderen Trainer gegenüber, die nicht die Erfahrung seiner Karriere gemacht haben”, so Lahm. Ein paar Zweifel hat aber auch er: Selbst wenn die Basis stimme, sei es schließlich aktuell kein leichtes Pflaster beim FCB.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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