Deutschland reitet bei der Heim-EM weiter die Erfolgswelle. Auch das zweite Gruppenspiel in Stuttgart gegen Ungarn gewann die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann 2:0 (1:0). Jamala Musiala und Ilkay Gündogan sorgten mit ihren Treffern für den zweiten Sieg im zweiten Match. Die Deutschen stehen damit bereits im Achtelfinale und wurden von den Fans mit „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ (= Endspielort der EURO 2024) verabschiedet.
Die deutschen und internationalen Pressestimmen zum DFB-Erfolg.
England
Daily Mail: „Deutschlands K.o.-Schlag: Tore in beiden Halbzeiten von Jamal Musiala und Ilkay Gündogan waren der Lohn für eine weitere überzeugende Leistung nach dem 5:1-Erfolg gegen Schottland.“
The Sun: „Heimvorteil: Deutschland steht im Achtelfinale. Klingt nach Routine, aber es ist ein Signal, dass die Boys from Berlin nach ihren jüngsten Problemen zurück sind. Der Sieg war auch der beeindruckenden Athletik des erfahrenen Torwarts Manuel Neuer zu verdanken.“
Guardian: „Die Deutschen haben das Momentum. Es war zwar nicht ganz der überschäumende Fußball, den sie gegen Schottland gezeigt hatten, aber es war mehr als genug, um ein lebhaftes Publikum zu beeindrucken, das am Ende spürte, dass es anfangen kann, zu glauben.“
Spanien
Marca: „Deutschland ist das Schreckgespenst der EM.“
(Und so ein Statement gerade von der „Hauspostille“ von Real Madrid!)
AS: „Gündogan ist eine ganze Menge wert: Ein Tor und eine Vorlage des Mittelfeldspielers vom FC Barcelona reichten aus, um die Ungarn zu besiegen und sich vorzeitig zu qualifizieren.“
Ungarn
Népszava: „Das Spiel war besser, aber das Ende war dasselbe. Viel auffälligerer Fußball als zuvor war nicht genug gegen die Deutschen. Es sieht schlecht aus, aber es ist noch nicht aussichtslos.“
Frankreich
L’Équipe: „Deutschland war zum Auftakt seiner EM unwiderstehlich und bestätigte den Erfolg gegen Ungarn. Ein ausgeglichenes Spiel gegen eine Mannschaft, die in einem 3-4-3-System organisiert war, das den Gastgebern lange Probleme bereitete. Diese verfügten jedoch über zu viele Ressourcen, vor allem im Mittelfeld, um einen technisch limitierten Gegner nicht zu schlagen. Das Trio Wirtz-Gündogan-Musiala tat Ungarn weh – und Toni Kroos regierte im Mittelfeld.“
Schweiz
Neue Züricher Zeitung: „Deutschland nach 2:0-Sieg gegen Ungarn bereits in den EM-Achtelfinals: Jamal Musiala und Ilkay Gündogan schießen für die Deutschen in Stuttgart die entscheidenden Tore. Der Gastgeber ist vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz schon eine Runde weiter.“
Blick: „Tapfere Ungarn unbelohnt: Erst wackelig, dann souverän – Deutschland im Achtelfinale!“
Österreich
Kronen-Zeitung: „Pinke Party! Gastgeber Deutschland im Achtelfinale.“
Kleine Zeitung: „Der Gastgeber bucht als erstes Team das Achtelfinalticket: Die Deutschen haben das zweite Kapitel des Sommermärchens 2.0 erfolgreich geschrieben. Der Gastgeber besiegte Ungarn relativ ungefährdet mit 2:0.“
Deutschland
Kicker: „Nach 2:0 gegen Ungarn: Deutschland steht im Achtelfinale: Nach dem Sieg gegen Ungarn hat Deutschland bereits nach zwei EM-Spielen das Achtelfinalticket in der Tasche. Musiala und Gündogan trafen für die DFB-Elf in Stuttgart.“
Bild: „Jaa, wir sind im Achtelfinale: GÜNDOGEIL! Unser Kapitän ist unser bester Mann.“
FAZ: „2:0 – Deutschland gewinnt gegen Ungarn. Der Schlusspfiff ertönt: Das DFB-Team besiegt Ungarn nach hartem Kampf und zieht durch den zweiten Sieg vorzeitig in das Achtelfinale der Heim-Europameisterschaft ein.“
Spox: „Abgezockte Vorstellung gegen Ungarn! Deutschland bucht als erste Mannschaft das Achtelfinale: Eine entschlossene deutsche Nationalmannschaft hat nach einem phasenweise hitzigen und lange umkämpften 2:0 (1:0) gegen erwartet giftige Ungarn ihr Minimalziel bei der Heim-EM vorzeitig erreicht.“
Italien
Gazzetta dello Sport: „Neuer gehört gemeinsam mit Musiala und Gündoğan zu den Besten. Ein schönes Deutschland fliegt ins Achtelfinale.“
Corriere dello Sport: „Große Party in Stuttgart, bei der das deutsche Team bestätigt, was es bei seinem Debüt gut gemacht hat.“
USA
New York Times: „Deutschland erreicht das Achtelfinale ziemlich bequem. Obwohl sie bisher noch gegen keine der Topmannschaften gespielt haben, sind sie ein gefürchteter Gegner, und selbst die besseren Teams des Turniers werden es nicht mögen, gegen sie anzutreten.“
Titelbild: Das 1:0 durch Jamal Musiala in der 22. Minute.
