Didi Hamann zur Situation von Matthijs de Ligt beim FC Bayern

Die Verpflichtung des japanischen Innenverteidigers Hiroki Ito in der letzten Woche hat die Spekulationen um den FCB-Kader-Umbau weiter befeuert. Matthijs de Ligt gilt dabei laut Medienberichten als entbehrlich, der niederländische Nationalspieler selbst will sich aktuell nicht dazu äußern und ausschließlich auf die Europameisterschaft konzentrieren. Allerdings kam der Innenverteidiger des FC Bayern beim gestrigen 2:1-Sieg gegen Polen nicht zum Einsatz. Ob er dies in der kommenden Spielzeit noch beim Rekordmeister tun wird, erscheint derzeit offen, er soll auf der ominösen Liste der FCB-Verkaufskandidaten stehen – sehr zur Verwunderung von Didi Hamann.

Vor allem Manchester United wird regelmäßig als potenzieller neuer Arbeitgeber ins Spiel gebracht. Mit Trainer Erik ten Hag, der nun doch beim ehemaligen CL-Sieger bleiben darf, verbindet den Nationalspieler eine gemeinsame Vergangenheit bei Ajax, wo der Verteidiger bereits im Teenager-Alter zum Kapitän aufstieg.

Der ehemalige Bayernspieler und heutige Chefkritiker des Vereins Hamann zeigt sich bei Sky „überrascht, dass man in München bereit sein soll, de Ligt abzugeben. Er war in der vergangenen Saison der stabilste Innenverteidiger“. Allerdings absolvierte der 24-Jährige insgesamt lediglich 30 Pflichtspiele, weil er immer wieder verletzt fehlte.

Laut Medienberichten soll nun sein Topgehalt der Hauptgrund dafür sein, dass der FC Bayern zumindest über einen Verkauf nachdenkt. Dazu gibt es zahlreiche Informationen, dass der mächtige Aufsichtsrat des Rekordmeisters jüngst einen Sparkurs ausgerufen haben soll, wonach innerhalb eines Jahres insgesamt satte 20 Prozent Gehaltskosten bei den Profis eingespart werden müssten.

Hamann würde sich dagegen bei den Planungen an de Ligt orientieren. Beim Ex-Nationalspieler wäre der Niederländer „für die kommende Saison gesetzt gewesen“.

Glaubt man den Medienberichten, verfolgt der neue Trainer Vincent Kompany, selbst jahrelang Innenverteidiger von internationalem Format, andere Pläne. Allerdings hat sich der 38-jährige Belgier – zumindest öffentlich – noch kein einziges Mal zu diesem Thema geäußert. Ganz im Gegenteil: Seine Ankündigungen auf der Präsentations-PK ließen eher ganz andere Schlüsse zu.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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