Medien-Fantasien, Maulwürfe: Trotz extremen Sparkurs soll Eberl den FC Bayern zurück an die Spitze führen!

FCB-Sportvorstand Max Eberl muss bei den Planungen für die kommende Saison sehr sparsam mit dem eigentlich so üppigen Festgeldkonto des FC Bayern umgehen. Dies behauptet zumindest die SportBild. Laut dem Boulevardblatt soll Eberl Druck vom mächtigen Aufsichtsrat des Vereins bekommen und muss folglich die Gehaltskosten der Mannschaft innerhalb eines Jahres radikal senken.

Die Vorgabe für Eberl & Co beim deutschen Rekordmeister soll für die kommenden Jahren ein strikter Sparkurs sein. Der Aufsichtsrat des FC Bayern macht dem 50-Jährigen nach Informationen der SportBild Druck, kurzfristig 20 Prozent der Gehaltskosten einzusparen!

Angeführt wird der “European Club Finance and Investment Landscape Report” der UEFA, aus dem hervorgeht, dass der Verein im Jahr 2023 rund 416 Millionen Euro für Personalkosten ausgegeben hat.)* So sollen Eberl, Christoph Freund & Co bei den Spielern nun über 80 Millionen Euro Jahresgehalt einsparen. Laut dem Bericht soll es außerdem Einschränkungen bei den Transfers geben. Neue Spieler sollen hauptsächlich durch den Verkauf des bisherigen Personals finanziert werden.

Deshalb könnte der FC Bayern bald einige Spitzenverdiener abgeben. Die Nationalspieler Serge Gnabry, Joshua Kimmich, Leon Goretzka oder auch Matthijs de Ligt sollen laut Sky nicht nur aus Leistungsgründen verkauft werden, sondern nicht zuletzt weil sie die Gehaltskosten extrem nach oben getrieben haben.

Bei zwei Vereinslegenden soll Eberl dabei zusätzlich das Alter zugute kommen: Bei Thomas Müller (34) und Manuel Neuer (38) soll laut SportBild erwartet werden, dass sie 2025 mit dem Auslaufen ihrer aktuellen Verträge die Karrieren beenden. Da beide ganz oben auf der Gehaltsliste des Klubs stehen, würde sich der Verein dadurch rund 40 Millionen Euro Gehalt im Jahr sparen.

FC Bayern Total:

Müller wird mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlich in einem Jahr seine Karriere beim FCB (und wohl schon nach der EM in der Nationalmannschaft) beenden. Beim fünfmaligen Welttorhüter Neuer könnte die Situation aber ganz anders aussehen. Die derzeitigen Spekulationen der BILD sind eine Unverschämtheit.

Und dann wäre da schon wieder – wie in 2023 sehr exzessiv – das Thema „der Aufsichtsrat UND DER ODER DIE MAULWÜRFE!

Sollten die Informationen mit den Einsparungen in Höhe von 20 Prozent innerhalb eines Jahres tatsächlich stimmen, wäre dies nahezu ungeheuerlich – und dies aus verschiedenen Gründen!

Zum einen: Gibt es tatsächlich einen Informanten im Umfeld des Aufsichtsrats, der derart brisante Vereinsinformationen an die SportBild und somit an die gesamte Öffentlichkeit kundtut? Der Personenkreis sollte sehr klein und übersichtlich sein. Der faule Apfel MUSS dann endlich entfernt werden – mit allen Konsequenzen und ohne Rücksicht auf Namen und Verdienste.

Zum anderen: Der Rekordmeister verzeichnet jedes Jahr Rekordumsätze und -gewinne und will dann mit einem drastischen Sparkurs zurück an die deutsche und europäische Spitze? Wo ist da die Logik? Richtig, es gibt keine – DAS IST SCHWACHSINN!


)* Fälschlicherweise kursieren aktuell einige Berichte im Netz, welche diese Summe ausschließlich auf die Profi-Fußballer beziehen. Korrekterweise umfasst diese jedoch sämtliche Gehaltszahlungen im Klub, als auch die der ungefähr 500 Angestellten, darunter aber auch die Vorstandsgehälter, die zuletzt bei den entlassenen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic als satte Millionengehälter angegeben wurden.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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