Nach übereinstimmenden Medienberichten kommt der designierte neue FCB-Chefcoach Vincent Kompany heute nach München, um den bereits ausgehandelten Vertrag bis 2027 an der Säbener Straße zu unterzeichnen.
Die Landung des 38-jährigen Belgiers, der für eine Ablöse von 10,5 Mio. Euro plus Bonuszahlungen vom Premier-League-Absteiger Burnley kommt, wird am frühen Nachmittag erwartet. Direkt im Anschluss soll Kompany seinen 3-Jahres-Kontrakt bis 2027 beim deutschen Rekordmeister unterschreiben.
FCB-Aufsichtsrat Kalle Rummenigge hatte den Deal bereits gestern anlässlich des „Globe Soccer Award“ auf Sardinien bestätigt: „Unser Direktor hat sich für Vincent Kompany als neuen Cheftrainer entschieden. Wir sind dabei, die letzten Details zu vervollständigen und dann wird es offiziell sein.“
Mit „Direktor“ meinte der ehemalige CEO des FC Bayern sicherlich eher den Sportvorstand Max Eberl als den Sportdirektor Christoph Freund, auch wenn die beiden, die glücklicherweise ganz offensichtlich prächtig harmonieren, die Entscheidung wohl gemeinsam gefällt haben.
So endet für den FC Bayern heute endlich die vierteljährliche Suche nach dem Nachfolger von Thomas Tuchel, dessen ursprünglich bis 2025 laufender Vertrag zum Ende dieser Saison im Februar vom aktuellen CEO Jan-Christian Dreesen und vom Präsidenten Herbert Hainer vorzeitig aufgelöst wurde.
Wegen seiner Spielphilosophie, die auf möglichst große Spielkontrolle abzielt, wird Kompany in England mit Manchester Citys Pep Guardiola verglichen, unter dem er zwischen 2016 bis 2019 erfolgreich als Mannschaftskapitän bei den Citizens gespielt hat (Titelbild).
Kompany erwartet an der Säbener Straße gewiss keine einfache Aufgabe. Medial wird nach der ersten titellosen Saison des Rekordmeisters seit 2012 ein (großer) Kader-Umbruch erwartet. Auf alle Fälle erwarten die Vereinsverantwortlichen und eine riesige Mehrheit der Fans ganz offensichtlich, dass er die Mannschaft ab der nächsten Spielzeit wieder zurück an die Spitze der Bundesliga führt und bestenfalls ebenso ins Finale dahoam reloaded.
Vielleicht macht es der Vincent aber auch ganz anders, auf eine sicherlich sehr sinnvolle Art und Weise …
