Nach übereinstimmenden Medienberichten ist die Trainersuche des FC Bayern beendet. Vincent Kompany vom FC Burnley wird in der kommenden Saison der Chefcoach beim deutschen Rekordmeister sein. Er soll einen 3-Jahres-Vertrag bis 2027 erhalten und die Ablösesumme 12 Millionen Euro betragen.
Für den Ex-FCB-Spieler Bastian Schweinsteiger kommt die Verpflichtung eines relativ jungen und unerfahrenen Trainers wie Kompany überraschend. „Ich hätte gesagt: ‚Das kann nicht sein‘“, entgegnete der 39-Jährige in der ARD am Rande des DFB-Pokalfinals auf die Frage, wie er reagiert hätte, wenn ihm diese Entscheidung nach dem beschlossenen Aus von Thomas Tuchel prognostiziert worden wäre.
Der Weltmeister von 2014 kann sich auch gut vorstellen, dass Pep Guardiola den FC Bayern zu Kompany geführt haben könnte. Der frühere Innenverteidiger stand von 2008 bis 2019 bei Manchester City unter Vertrag, war unter Guardiola von 2016 bis 2019 unangefochtener Stammspieler und Kapitän.
„Man muss wissen, dass Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß noch immer einen sehr guten Draht zu Pep Guardiola haben. Guardiola hält sehr viel von Vincent Kompany. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es da eine Kommunikation gab“, so Schweinsteigers Mutmaßung. Dabei ließ er aber die letzten Medienberichte außen vor, in welchen die von ihm genannten eher Hansi Flick als Tuchel-Nachfolger präferierten, während Sportvorstand Max Eberl letztendlich die Lösung Kompany durchboxte.
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Guardiola hatte vor dem FA-Cup-Endspiel gegen ManUnited seine riesige Wertschätzung für Kompany und seinen Ex-Verein in München zum Ausdruck gebracht. Für den Katalanen ist Kompany die absolut richtige Entscheidung. Schweinsteiger dagegen zeigt sich vorsichtiger: „Bayern München ist kein leichtes Pflaster, aber es ist eine riesige Chance für Kompany, sich zu beweisen.“
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Abseits der Herren Hamann und Matthäus können sich immer mehr Fußball-Experten mit FCB-Vergangenheit für die Idee der Verpflichtung von Kompany begeistern, so unter anderem auch Stefan Effenberg.
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Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann, der von Juli 2021 bis März 2023 selbst beim FC Bayern an der Seitenlinie stand, kann der Verpflichtung viel Positives abgewinnen: „Es ist ein Klub, der gerade einen Umbruch einleiten will und vielleicht auch muss. Es tut dem Verein gut, dass sie mal nicht Meister wurden“, so Nagelsmann über die aktuelle Situation an der Säbener Straße und ergänzt: „Es ist auch für einen jungen Trainer wie ihn, der seine Fußstapfen hinterlassen und mehr verändern kann, keine schlechte Situation. Ich habe gehört, er ist ein sehr guter Trainer mit herausragender Perspektive. Ich glaube, er wird das gut machen.“

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