Die Trennung zwischen dem FC Bayern und Cheftrainer Thomas Tuchel schien besiegelt zu sein. Nicht zuletzt bedingt durch zahlreiche Absagen in den vergangenen Wochen rückt ein Verbleib des 50-Jährigen nun jedoch wieder näher. Wie jetzt bekannt wurde, kämpfen FCB-Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund für eine weitere Zusammenarbeit mit Tuchel.
Am Montag hat der mächtige FCB-Aufsichtsrat seine grundsätzliche Zustimmung für einen Verbleib von Tuchel gegeben. Wie mehrere Medien nun übereinstimmend berichten, laufen seitdem die Gespräche zwischen Klub und Trainerseite. Tuchel-Berater Olaf Meinking war am heutigen Mittwoch zu Besuch an der Säbener Straße.
Laut Sky ist Tuchel offen für einen Verbleib über die laufende Saison hinaus. Der 50-Jährige fordert jedoch die volle Rückendeckung der Bosse. Und genau dafür sollen laut kicker-Informationen Eberl und Freund vereinsintern kämpfen. Denn nicht alle Verantwortlichen des Rekordmeisters sollen hinter der Idee, mit Tuchel weiterzumachen, stehen.
Allerdings soll der Verbleib von Tuchel nicht (mehr) an einem Veto von Uli Hoeneß scheitern. Der 72-Jährige soll “flexibel genug sein”, dass er sein OK gibt, wenn alle im Klub von dieser Lösung überzeugt sind, so der kicker. Der Ehrenpräsident und Tuchel hatten sich zuletzt einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert.
Neben Hoeneß und wohl auch Kalle Rummenigge muss Eberl nun Tuchel wohl auch selbst von einem Verbleib überzeugen. Dieser soll nun eine Vertragsverlängerung über den Sommer 2025 hinaus verlangen, wie Sky als auch der kicker aktuell berichten. Der 50-Jährige möchte nicht nur als Interimslösung gelten, sollten in einem Jahr Jürgen Klopp oder Xabi Alonso verfügbar sein.
