Die erste deutsche Meisterschaft der 120-jährigen Vereinsgeschichte scheint Verantwortlichen wie Spielern von Bayer Leverkusen ziemlich zu Kopf gestiegen zu sein. Die Sticheleien Richtung München gegen den deutschen Rekordmeister nehmen seit der feststehenden Meisterschaft weiterhin zu. Nachdem der deutsche Nationalspieler Robert Andrich auf der spontanen Meisterfeier bereits mit einem unnötigen Arroganzanfall aufgefallen ist, legt nun der Vorsitzende der Geschäftsführung, Fernando Carro, noch einmal beträchtlich nach.
Die Verantwortlichen des Werksvereins nehmen bereits jetzt das Projekt Titelverteidigung in Angriff. Klub-Boss Carro freut sich diebisch über die Unruhe an der Säbener Straße und sieht folglich RB Leipzig und nicht den FC Bayern als stärksten Konkurrenten für die kommende Saison.
Der Spanier Carro im Gespräch mit Sky: “Ich würde sagen, dass wir auf jeden Fall zu den Favoriten gehören sollten”. Dafür wolle man im kommenden Sommer “die Mannschaft verstärken.”
Die seit Wochen andauernde Trainersuche der Bayern sieht Carro mit großem Wohlwollen. Denn ohne Trainer sei es schwierig, die Personalplanungen für die kommende Saison voranzutreiben: “Es ist nicht entscheidend, ob Christoph Freund oder Max Eberl den Spieler will, sondern ob der Trainer den Spieler will.”
Mittlerweile deutet zwar vieles darauf hin, dass Ralf Rangnick im Sommer auf Thomas Tuchel folgen wird, doch auch hier zeigt sich Carro skeptisch: “Ich habe schon meine Zweifel, ob es eine gute Entscheidung wäre, einen Trainer zu holen, der noch voll im Saft ist bis Mitte Juli.”
Ein durchaus arrogantes Statement gegenüber dem jahrzehntelang übermächtigen Konkurrenten, zumal Carro selbst ursprünglich keineswegs aus dem Profi-Fußball kommt, sondern lediglich Fan des FC Barcelona war bzw. wahrscheinlich auch noch ist. Und er stichelt sogar noch weiter: “Ich kann ja nur froh sein, wenn das so weitergeht bei Bayern München”. Um es dann noch auf die Spitze zu treiben.
Denn auf die Frage, wer in der nächsten Saison der stärkste Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft sein wird, antwortete Carro überraschend: “Ich glaube, dass Leipzig nächstes Jahr stark sein kann, wenn sie Spieler wie Xavi Simons, Dani Olmo und Lois Openda behalten. Ich habe schon dieses Jahr mit Leipzig gerechnet.”
Zwar sei mit den Münchnern “auf jeden Fall” zu rechnen, “aber wenn ich mich zwischen Leipzig und Bayern entscheiden müsste, würde ich sagen: Leipzig eher als Bayern”, erklärte der 59-Jährige.
Ob er das alles tatsächlich wirklich ernst meint, ist schwer zu sagen. Denn auf der anderen Seite hat er vor dem 33-maligen Deutschen Meister aus München derart viel Fracksausen, dass er gerne ein Transferverbot für Leverkusens Spieler aussprechen möchte, wenn diese gerne die Säbener Straße als künftigen Arbeitsplatz wählen würden.
Vielleicht gibt es aber auch noch eine andere Erklärung für seine Provokationen gegenüber dem Rekordmeister: Bei seiner Einstellung in Leverkusen im Jahr 2018 hat er über das Eintauschen seiner jahrelangen Barça-Jahreskarte in eine der Werkself gesprochen. Wahrscheinlich war er fünf Jahre zuvor im Camp Nou dabei gewesen, als der FC Bayern die Katalanen im CL-Halbfinale mit einem Gesamtscore von 7:0 nicht nur ausschaltete, sondern sogar pulverisierte. Da hat er – vielleicht sogar tränenüberströmt – Rache geschworen …
Titelbild: Schaun mer mal, ob dem Fernando in der nächsten Saison das Lachen vergeht.

Andrich dieser Neandertaler hat Dehn Kopf doch nur das er sich ein Bart wachsen lassen kann oder das es nicht Reinregnet,,, wo wärt ihr im Finale 😭😭😭
An den Leverkusen-Fan, der hier kommentieren wollte und gleich mit massiven Beleidigungen begonnen hat:
Sorry, wird hier nicht geduldet. Für so etwas musst du dir eine andere Seite suchen!
PS: Feiert noch schön. Ab und nach der nächsten Saison werdet Ihr keine Gelegenheit mehr dazu haben …