Rangnick als Tuchel-Nachfolger? Die Bayernspieler haben ihn schon einmal abgelehnt!

Auch wenn alles darauf hindeutet, dass Julian Nagelsmann der Nachfolger von Thomas Tuchel beim FC Bayern werden wird und er somit ein Comeback beim Rekordmeister feiern wird, wird es so lange eine Vielzahl an Spekulationen geben, bis der neue FCB-Chefcoach tatsächlich präsentiert worden ist. Medial bleibt auch Ralf Rangnick nach wie vor ein Thema in diesem Kontext. Die BILD berichtet nun aber auch, dass dieser schon einmal von den Bayernspielern abgelehnt worden ist.

Dass der 65-Jährige 2019 von den damaligen Verantwortlichen des FCB kontaktiert worden war, bestätigte er bereits selbst. Damals hatten die Bayern einen Nachfolger für Niko Kovac gesucht: “Es gab damals Kontakt, so viel kann ich sagen”, verriet der aktuelle Coach der österreichischen Nationalmannschaft der BILD.

Nach einem telefonischen Austausch fiel die Wahl “dann letztlich auf Hansi Flick. Und der hat es bekanntlich ja nicht so schlecht gemacht”, so Rangnick. Unter Flick konnten die Bayern in der Saison 2019/20 das zweite Triple ihrer Vereinsgeschichte gewinnen, welches in den Folgemonaten mit dem zweiten Sextuple der Fußballgeschichte nach Barcelona 2009 vergoldet wurde.

Die BILD berichtet außerdem, dass sich die damaligen Bayern-Profis gegen ein Engagement Rangnicks ausgesprochen haben sollen. Angeblich sei ein Spielerkreis bei den Vereinsbossen vorstellig geworden, und hat sein Veto eingelegt. Konkrete Namen sind jedoch nicht bekannt – insofern weiß man auch nicht, ob die entsprechenden Spieler derzeit noch beim FC Bayern spielen, respektive wie der derzeitige Kader über eine Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Fußballfachmann denkt.

Momentan gilt Rangnick laut einiger Medien immer noch als ein möglicher Kandidat auf die Nachfolge von Thomas Tuchel – obwohl er selbst zuletzt deutlich zum Ausdruck brachte, dass er sich mit derartigen Gedankenspielen nicht befassen würde: “Es gibt überhaupt keinen Grund, darüber nachzudenken, geschweige denn darüber zu reden”.

Trotzdem soll ein FCB-Engagement nicht vollkommen ausgeschlossen sein. Wie der österreichische Kurier berichtet, gebe es weiterhin Kontakt zwischen dem FC Bayern und Rangnick. Deshalb seien die Verantwortlichen des ÖFB “besorgt, den Nationaltrainer an die Bayern zu verlieren”.

Allerdings soll auch bei den Bayern-Bossen keine Einigkeit darüber bestehen, ob der 65-Jährige wirklich der geeignete Mann für den Cheftrainer-Posten beim Rekordmeister wäre. Unter anderem scheint es darüber Zweifel zu geben, ob die Methoden und Ansätze des Fußballlehrers zu einem Topverein wie dem FCB passen.

Alles andere als gute Voraussetzungen für ein Engagement beim FCB. Da muss man gar nicht mehr spekulieren, ob noch Spieler von der Revolte 2019 an der Säbener Straße kicken. Im Zweifelsfall wären dies ganz sicher noch Thomas Müller und Manuel Neuer. Die Frage stellt sich aber eigentlich nicht wirklich.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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