Während die FCB-Verantwortlichen – Sportvorstand, Direktor und Trainer – nach dem fürchterlich bitteren 2:3 in Heidenheim die Dinge gesagt haben, die man nach so einem Debakel eben sagt, ist sich auch der heutige Jubilar Thomas Müller (700. Pflichtspiel für den FCB) treu geblieben. Es gibt wenige Spieler auf der Welt, die die Dinge derart perfekt auf den Punkt bringen wie der 34-jährige Ur-Bayer. Und irgendwie gibt er dem aktuell so leidgeprüften Bayernfan so etwas wie eine (winzige) Hoffnung auf ein gutes Spiel in London, er zaubert Lächeln ins Gesicht:
„Dass wir nicht in der besten Phase der Vereinsgeschichte sind, ist allen Beteiligten klar. Das Spiel hatte zwei unterschiedliche Hälften, wir führen hier 2:0, dann führt ein langer Ball zum Gegentor. Das war sicherlich kein Meisterstück, wie wir das verteidigt haben. Dann waren wir in der zweiten Hälfte auch vor dem Tor nicht mehr gut genug. Wir hatten genauso hochkarätige Chancen wie Heidenheim. Aber am Ende haben sie es halt gedreht und wir kein Tor mehr geschossen. Durch meine langjährige Erfahrung bin ich jetzt schon wieder im Kampfmodus für Dienstag. Wir können das Ergebnis ohnehin nicht mehr umdrehen. Es bringt nichts, wenn wir aufeinander herumhacken. Der Groll in mir lächelt schon fast wieder in Richtung Dienstag. Wir werden am Dienstag alles geben.“
Müller for President! 👍 😉
