Anders als bei Alphonso Davies, dem der FC Bayern kürzlich wohl ein finales Angebot zur Verlängerung seines 2025 an der Säbener Straße auslaufenden Kontrakts vorgelegt hat, ist die Situation bei Joshua Kimmich, zumindest was die öffentliche Berichterstattung betrifft, diffuser. Klar ist, dass auch bei ihm spätestens im Sommer die Entscheidung fallen muss: Verlängern oder wechseln. Spanische Medien bringen nun wieder einen altbekannten am deutschen Nationalspieler interessierten Verein ins Gespräch.
„Wir sind nicht im Schlaraffenland, wir können uns die Welt nicht malen, wie sie uns gefällt: Mögliche Transfers beinhalten ja Verkäufe, um die finanziellen Möglichkeiten zu haben, etwas zu tun„, erklärte FCB-Sportvorstand Max Eberl kürzlich gegenüber der SportBILD. Zu den Verkaufskandidaten für diesen Sommer zählt unter anderem auch Joshua Kimmich. Diesbezüglich berichtete Sky zuletzt, dass für den 29-Jährigen neben dem FC Bayern fünf Klubs infrage kämen. Dabei soll es sich um den FC Arsenal, den FC Liverpool und Manchester City aus der Premier League sowie den FC Barcelona und Real Madrid aus Spanien handeln.
Der kicker will nun aus Spanien erfahren haben, dass sich der FC Barcelona erneut mit dem Nationalspieler beschäftigen würde. Die Katalanen waren bereits im vergangenen Sommer an Kimmich interessiert, ein Transfer war damals aber nicht realisierbar. Aber auch in diesem Jahr muss daran gezweifelt werden, ob ein Deal finanziell für Barcelona zu stemmen wäre. Allein das Gehalt hätte es in sich: Kimmich soll sich bei einem neuen Vertrag angeblich bis zu 20 Millionen Euro brutto pro Jahr erhoffen. Zusätzlich kommt noch eine hohe Ablösesumme hinzu.
Plant der FC Barcelona so vernünftig wie dies derzeit in München geschieht, dann braucht man auch noch das Okay des zukünftigen Trainers. Denn wie Thomas Tuchel wird auch Xavi den anderen großen FCB nach der laufenden Saison verlassen. Aus vielerlei Gründen ist zu bezweifeln, ob die Katalanen derzeit tatsächlich an Kimmich interessiert sind und wenn ja, ob sie sich die Dienste des deutschen Nationalspielers auch wirklich leisten können.
