Nach Medien-Spekulationen: Upamecano äußerst sich zu seiner Zukunft

Seit Wochen schreiben die Medien über einen geplanten großen Umbruch im Spielerkader des FC Bayern im kommenden Sommer – dasselbe taten sie übrigens auch schon im März des vergangenen Jahres. Max Eberl & Co lassen sich in dieser Hinsicht nicht vom Boulevard aus der Reserve locken. Der neue Sportvorstand des Rekordmeisters verweist lediglich auf den Umstand, dass dies in Koordination mit dem Nachfolger von Thomas Tuchel auf dem FCB-Chefcoach-Posten stattfinden müsse. Und auch die betroffenen Spieler widersprechen den Medien größtenteils hinsichtlich ihrer eigenen Zukunft, so auch Dayot Upamecano.

Der französische Vizeweltmeister ist scharfe Medienkritik in seinen knapp drei Jahren beim FC Bayern bereits gewohnt. Nach seinen Platzverweisen im Champions-League-Achtelfinale bei Lazio Rom und im darauffolgenden Bundesligaspiel beim VfL Bochum wurde nicht zum ersten Mal in Frage gestellt, ob Upamecano beim FC Bayern eine langfristige Zukunft hat. Bei allem Potenzial leistet sich der 25-Jährige immer wieder einmal grobe Schnitzer, leider auch in den ganz wichtigen Spielen wie etwa in der vergangenen Saison im CL-Viertelfinale bei Manchester City. Der kicker behauptet nun, dass seine Zukunft an der Säbener Straße hinterfragt wird. Upamecano selbst verschwendet hingegen keinen Gedanken an einen FCB-Abschied.

„Ich habe Vertrag bis 2026, fühle mich wohl – im Verein und mit den Teamkollegen. Ich will hier beim FC Bayern bleiben und werde weiter Gas geben„, so Upa gegenüber dem kicker. 2021 war er für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig zum FCB gekommen, völlig unumstritten war er in München nie. Die aktuellen Spekulationen nimmt der Franzose deswegen gelassen und kommentiert dies lediglich lapidar mit „So ist Fußball„.

Eine vernünftige Einstellung. War es in der Hinrunde hauptsächlich Matthijs de Ligt, dem die Medien ob seiner geringen Einsatzzeiten Abwanderungsgedanken angedichtet haben, ist es nun Upamecano, der in seiner derzeit wenig komfortablen Situation mit derartigen Spekulationen konfrontiert wird. Minjae Kim ist dafür noch zu kurz im Verein, Eric Dier spielt derzeit zu stark, nachdem er bei der Verpflichtung vor zwei Monaten selbst von Experten verspottet wurde. Und ganz davon abgesehen, sind vier Innenverteidiger ganz gewiss nicht zu viele bei dem Jahr für Jahr mehr als anspruchsvollen Spielkalender des Rekordmeisters.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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