FCB-Vorgänger über Eberl: „Max ist angekommen, wo er hingehört“

Der FC Bayern hat seit heute ganz offiziell einen neuen Sportvorstand. Max Eberl hat seinen Dienst an der Säbener Straße angetreten, soll eine erfolgreiche Ära prägen. Sein wichtigster Mitarbeiter wird Sportdirektor Christoph Freund sein, der selbst erst seit dem 1. September 2023 für den Rekordmeister arbeitet. Die üblichen unkenden Stimmen im Umfeld des FCB sehen ein Kompetenzgerangel zwischen beiden voraus. Christian Nerlinger ist hingegen überzeugt, dass der FC Bayern eine neue Blütezeit erleben wird.

„Mit Christoph Freund als Sportdirektor und Max als Sportvorstand ist der FC Bayern absolut top besetzt. Das ist qualitativ und menschlich eine sehr starke Kombi. Ich bin mir sicher, dass dem FC Bayern mit den beiden sehr erfolgreiche Zeiten bevorstehen„, erklärt der Ex-Bayern-Profi gegenüber der Münchner tz. Nerlinger selbst kennt Eberl aus gemeinsamen Zeiten im Bayern-Nachwuchs, war selbst Sportdirektor in München (2009-2012) und hat mit dem neuen starken Mann auch in der Funktion des Spielerberaters zu tun gehabt. Aus Sicht von Nerlinger wächst nun zusammen, was zusammengehört.

„Ich glaube, dass Max angekommen ist, wo er hingehört. Er hat einen super Weg auf Funktionärsseite gemacht. Er hat früh Erfahrungen im Jugendbereich gesammelt, dann wurde er der ganz starke Mann bei Gladbach. Er hat den Verein langfristig geprägt„, lobt Nerlinger. Durch die Zeiten bei Borussia und auch RB Leipzig bringt Eberl vor allem auch genug Erfahrung mit, um sich im diffizilen Umfeld des FC Bayern behaupten zu können. „Er weiß, dass es in Deutschland keinen anderen Verein gibt, der so auf Erfolg ausgerichtet ist, wie der FC Bayern. Zudem gibt es starke Persönlichkeiten, die mit dominieren„.

Nerlinger ist sich absolut sicher, dass Eberl den neuen Posten mit einem klaren Plan angehen wird. Weit oben auf der To-Do-Liste ist die Auswahl eines neuen Cheftrainers stehen, nachdem Thomas Tuchel den Klub im Sommer vorzeitig verlassen wird. „Ein Trainer muss bei der Kaderplanung immer voll involviert sein, Max wird den neuen Coach dabei einbinden. Ich denke auch, dass es eine eine neue Transferphilosophie geben wird„, so der 50-Jährige. In den vergangenen Wechselperioden habe der FC Bayern auf ihn bisweilen hektisch gewirkt und viele Deals auf den letzten Drücker getätigt, die deshalb teurer geworden seien. „Mit Max und Christoph Freund wird das sicherlich besser vorbereitet werden und ein nachhaltiger Plan erstellt.“

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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