Tuchel geht zum Saisonende, aber die mediale Hexenjagd hört nicht auf

Thomas Tuchel wird zum Saisonende als FCB-Trainer – hoffentlich keine zu tragische – Geschichte sein, aber diejenigen die maßgeblich an seiner Demontage beteiligt waren, machen einfach ungeniert weiter. Die Entscheidung, sich im beiderseitigen Einverständnis – Verein und Coach – erst nach dieser Spielzeit zu trennen, soll laut Sport1-Reporter Stefan Kumberger schon wieder auf Kritik von einigen Bayernspielern gestoßen sein.

Kumberger berichtet, dass einige Kicker mit der Entscheidung des Vereins, Tuchel bis zum 30. Juni im Amt zu lassen, nicht glücklich wären. Diese hätten sich eine sofortige Trennung gewünscht. Wie in solchen Fällen im Boulevard üblich, bezieht sich der Boulevard-Reporter bei solchen Behauptungen auf Informationen aus dem Spielerkreis.

Seit einiger Zeit spekulieren gewisse Medien, dass Tuchel nicht zu allen Bayern-Profis ein gutes Verhältnis pflege. Gerüchten zufolge handelt es sich dabei um Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Matthijs de Ligt, aber sehr überraschend auch um Serge Gnabry, was grundsätzlich aufgrund von dessen Verletzungshistorie in dieser Saison nicht den geringsten Sinn macht.

Kumberger behauptet weiter, dass das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Lazio Rom am 5. März darüber entscheiden würde, ob Tuchel nicht sogar früher seinen Job an der Säbener Straße verliert. Bei einem Ausscheiden drohe der sofortige Rauswurf.

Dies wäre allerdings ein Horrorszenario: Zum einem möchten die FCB-Verantwortlichen nicht erneut einen Trainer mitten in der Saison entlassen. Zum anderen gibt es derzeit wenige attraktive Alternativen auf dem Trainermarkt für den Rekordmeister, wie Kumberger anmerkt.

(Sport)BILD, Sport1, Sky und selbst der kicker übertreffen sich in dieser Saison immer wieder gegenseitig, was schmierige Informationen um den in dieser Hinsicht wirklich bemitleidenswerten Tuchel betrifft. Die Taktik ist dabei immer, etwas nebulös anzudeuten. Anonyme Spielerkreise werden als Quelle verwendet und dann in der Form spekuliert, dass jeder der aus irgendeinem Grund ein Problem mit dem Coach haben könnte, als potenzieller Kandidat gehandelt wird.

Sollten gewisse Spieler in diesem Zusammenhang tatsächlich mit dem Boulevard Ping Pong spielen, müssten sie grundsätzlich unmittelbar frei gestellt werden und am Ende der Saison zum Verkauf angeboten werden. Völlig unabhängig von Namen. Denn hier würden sowohl die FCB-Bosse als auch abermals Tuchel untergraben werden. Aber eigentlich kann und mag man sich das nicht vorstellen. So glaubt man lieber dem sympathischen Frans Krätzig als irgendeinem Click-geilen Boulevard-Menschen …

Das passt schlichtweg alles nicht mehr zusammen!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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