… und zeigt Vertrauen in die Mannschaft, dass diese zurück in die Erfolgsspur findet.
Die Stimmung an der Säbener Straße ist nach zwei bitteren Niederlagen und angesichts der Sorge vor einer titellosen Saison natürlich angespannt. Doch die aktuellen Vereinsverantwortlichen scheinen aus den Fehlern ihrer Vorgänger Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic gelernt zu haben. Der immense Druck von Medien und Wutfans wird aller Voraussicht nach nicht zu einer Trainerentlassung bis zum Saisonende führen. Auch wenn medial über Thomas Tuchels Zukunft als Trainer beim Rekordmeister diskutiert und spekuliert wird, bekommt er auch weiterhin Rückendeckung von Präsident Herbert Hainer.
Der FCB-Präsident bestätigt natürlich gegenüber Münchner Merkur / tz, dass „uns im Moment die Ergebnisse fehlen. Wir brauchen nun eine Initialzündung, um auf dem Platz den viel zitierten Bock umzustoßen. Daran arbeiten wir alle gemeinsam und ich bin überzeugt, dass wir das schaffen.“ Und dies laut dem 69-Jährigen mit Thomas Tuchel.
Hainer weiter: „Ich habe nach dem Spiel beim Bankett und beim Rückflug mit den Spielern gesprochen und es ist ganz klar der Anspruch, so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückzukommen.“ Vom Weiterkommen ins Viertelfinale der Champions League ist der Präsident des Rekordmeister trotz der Hinspiel-Pleite bei Lazio felsenfest überzeugt: „Der FC Bayern glaubt immer an sich, bis zur letzten Minute„.
So manch Fan mag sich an den März 2023 zurück erinnert fühlen, als Hainer dem damaligen FCB-Chefcoach Julian Nagelsmann ebenfalls sein Vertrauen ausgesprochen hatte und dieser dann wenig später entlassen worden war. Allerdings versicherte der frühere Adidas-Boss glaubwürdig, dass jenes verhängnisvolle Handeln ein nicht abgesprochener Alleingang der Herren Kahn und Salihamidzic gewesen war. Dieser führte letztendlich auch zur Entlassung der beiden nur gut zwei Monate später.
