In seiner zweiten Saison beim FC Barcelona läuft es für die einstige Bayern-Tormaschine Robert Lewandowski alles andere als optimal. Die Verantwortlichen des amtierenden spanischen Meisters wollen mit dem Toptorjäger von LaLiga 2022/23 deshalb offensichtlich über sein Gehalt sprechen. Oder geht es für ihn im kommenden Sommer vorzeitig nach Saudi-Arabien?
Vertraglich ist Lewandowski an den katalanischen Topverein noch bis 2026 gebunden. Das im Sommer 2022 nach seinem Abschied vom FC Bayern vereinbarte Gehalt soll dabei zunächst jährlich steigen: Im ersten Jahr soll sich sein Netto-Gehalt noch auf zehn Millionen Euro belaufen haben, im zweiten sind es nun wohl 13 Millionen Euro und in der Saison 2024/2025 sollen es offenbar sogar 16 Millionen Euro im Jahr sein. In einem möglichen vierten Jahr soll das Gehalt dann wieder auf zehn Millionen Euro im Jahr sinken, immer noch stattlich für einen Feldspieler, der mit 37 Jahren in das Spieljahr starten würde.
Nachdem er in der vergangenen Saison noch Torschützenkönig in der spanischen Liga geworden war, gelangen Lewandowski in seiner zweiten Saison bislang in 21 Spielen gerade mal neun Tore – acht in der Liga, eines in er Champions League. Laut der katalanischen Zeitung Sport reagieren die Entscheidungsträger im Klub zunehmend unzufrieden. Der Stürmer rechtfertige derzeit sportlich nicht sein hohes Gehalt. Die Verantwortlichen wollen mit dem polnischen Nationalspieler demnach über eine Gehaltsreduzierung verhandeln.
In diesem Zusammenhang macht Lewandowskis Agent Pini Zahavi (Hoeneß-Spitzname: Piranha) klar, dass sein Klient weder jetzt noch im Sommer wechseln werde. Doch gemäß Sport sei ein Lewandowski-Abgang im Sommer nicht auszuschließen: Ein Wechsel nach Saudi-Arabien oder in die USA könnten die Optionen sein.
Wie oft wird Lewandowski wehmütig an den in allen Teildisziplinen korrekten FC Bayern zurück denken? Die Verantwortlichen von Barcelona haben ihn 2022 mit diesem etwas skurrilen Angebot gelockt: Wer bietet einem 34-Jährigen einen 4-Jahres-Vertrag mit steigenden Jahresgehältern an? Ganz offensichtlich nur ein Verein, dem es aktuell finanziell nicht besonders gut geht und der – völlig unseriös – auf eine kurzfristige Verbesserung setzt, obwohl er einen wichtigen Teil seines Tafelsilbers (zukünftige TV-Einnahmen) bereits verzockt hat. Und wenn es dann, was eigentlich zu erwarten ist, doch nicht funktioniert, werden die eigenen Spieler dazu gedrängt zu verzichten. Speziell Frenkie de Jong kann davon ein Liedchen singen …
